Nö: Lkw-Unfall auf der A1 erforderte eine Totalsperre

St. Valentin (Nö): Gegen 10:35 Uhr ereignete sich am 12. April 2007 auf der A1 bei km 143 in Fahrtrichtung Salzburg ein Lkw-Auffahrunfall.
Ein Fruchtsirup transportierender Lkw fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf einen mit Neuwagen beladenen Lastwagen auf. Der Fahrer des Siruptransporters wurde vor Eintreffen der Feuerwehr bereits von der Rettung erstversorgt und abtransportiert.
Die Feuerwehr Stadt St. Valentin lud die zum Teil beschädigten 1000kg schweren Transportbehälter (16 an der Zahl) auf das WLF1 sowie auf zwei ASFINAG-Pritschen um. Währenddessen kümmerte sich der Kran Amstetten um den Abtransport des beschädigten Siruptransporters. Hierbei kam ein deutscher Lkw-Fahrer zu Hilfe. Nach Absprache mit seinem Chef stellte er seine Zugmaschine zur Verfügung um den beschädigten Sattel abzutransportieren. Die Zugmaschine wurde von der FF Amstetten abgeschleppt.

Der Pkw-Transporter wird von einem Abschleppunternehmen abgeladen und anschließend abtransportiert. Derzeit werden noch die Sirupfässer aufgeladen. Danach wird voraussichtlich die Fahrbahn von der Straßenmeisterei gereinigt, die Straße von der FF St. Valentin gewaschen und so kann die Autobahn wieder freigegeben werden.
Der Verkehr wird über den an der Unfallstelle vorbeiführenden Parkplatz umgeleitet.
Foto: FF St. Valentin
Bericht vom Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten:
Kurz nach 10.30 kam es am Donnerstag, den 12. April 2007 auf der A1 km 143 Fahrtrichtung Salzburg zu einem schweren Auffahrunfall. Ein mit Fruchtsirup beladener LKW fuhr aus bislang unbekannter Ursache auf einen mit Neuwagen beladenen LKW auf. Der LKW-Fahrer des Fruchtsiruptransporters wurde bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr von der Rettung versorgt und wurde anschließend ins UKH Linz abtransportiert.


Die Feuerwehr Amstetten wurde zum Abtransport der LKW angefordert. Mit Rüst 1 wurde der aufgefahrene Sattelzug zurückgezogen und anschließend wurde die Zugmaschine durch Kran 1 auf den nächsten Abstellplatz geschleppt. Der Sattelauflieger wurde durch eine Privatfirma abgeschleppt. Ebenfalls durch eine private Firma wurde der 2 Sattelzug abgeschleppt. Dies gestaltete sich schwierig, da zuerst mussten die PKWs, welche auf dem Sattelzug geladen waren abgeladen werden mussten.
Durch die Feuerwehr Sankt Valentin wurden die Fruchtsirupfässer geborgen und anschließend abtransportiert. Weiters wurde noch die Fahrbahn gereinigt. Während der Bergungsarbeiten musste die A1 komplett gesperrt werden, wodurch es zu einem kilometerlangen Rückstau kam.
