Jugend

Oö: Rekordbeteiligung beim Wissenstest 2007 in Gmunden

Gmunden (Oö): 238 Jungfeuerwehrmitglieder bestanden beim 24. Wissenstest der Feuerwehr-Jugendgruppen des Bezirkes Gmunden am Samstag, dem 31.03.2007, im Feuerwehrhaus Gmunden ihre Prüfungen.

Nach einer dreimonatigen Vorbereitungszeit durch die Jugendbetreuer und Jugendhelfer mussten die jungen Burschen und Mädchen in verschiedenen altersgemäßen Stationen ihr Allgemeinwissen, ihre Kenntnisse über Geräte, Dienstgrade, Feuerwehrfunk, richtige Alarmierung, Seilknoten, Orientierung im Gelände, Verkehrserziehung, Erkennen der Brandgefahren im Haushalt und richtiges Reagieren, sowie über Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Grundkenntnisse in der Ersten Hilfe unter Beweis stellen. Das Ziel dieser Prüfungen ist die Vorbereitung der Jungfeuerwehrmitglieder auf den aktiven Feuerwehrdienst und ersetzt einen Teil der erforderlichen Grundausbildung gegenüber einem Neueintritt in die Feuerwehr.

107 (!) Teilnehmer traten in der Prüfungsstufe Bronze (13.Lebensjahr) an, 80 Teilnehmer absolvierten die Stufe Silber (14.Lebensjahr) und 51 erreichten die Höchststufe Gold (15.Lebensjahr). Unmittelbar nach den Prüfungen, die von insgesamt 28 Bewertern aus dem Bezirks- und Abschnittkommando abgenommen wurden, überreichten Bezirks-Feuerwehrkommandant Robert Benda und die beiden Abschnitts-Kommandanten Stefan Schiendorfer (Bad Ischl) und Christian Huemer (Gmunden) die begehrten Wissenstestabzeichen an die Teilnehmer.

Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Gmunden erkennen nach wie vor die Wichtigkeit der Bemühungen um den Feuerwehrnachwuchs. Im gesamten Bezirk Gmunden werden in jeder der 20 Gemeinden eine oder mehrere Jugendgruppen geführt. Derzeit bestehen im gesamten Bezirk bei 41 Feuerwehren (von 47) insgesamt 46 Jugendgruppen. Der äußerst erfreuliche Mitgliederstand beträgt zur Zeit 465 Jungfeuerwehrmitglieder. Der Anteil an Mädchen ist auf 35 (7,5%) gestiegen.

Der gewaltige Zeitaufwand für die feuerwehrspezifische Ausbildung und für die allgemeine Jugendarbeit während eines gesamten Jahres betrug allein im Vorjahr 52.395 Stunden (!)), die von den in eigenen Ausbildungsseminaren geschulten Jugendbetreuern bzw. Jugendhelfern, zusätzlich zum normalen und alltäglichen Feuerwehrdienst, aufgewendet wurden. So werden die Jugendlichen nicht nur auf ihren zukünftigen Feuerwehrdienst vorbereitet, sondern erleben auch in der Gruppe soziale Werte wie Teamgeist, Vertrauen und Kameradschaft.

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