Tirol: Betriebe mit Herz für die Feuerwehr
Tirol: Am Montagabend, 30. April 2007, werden die Feuerwehr-freundlichsten Betriebe Tirol ausgezeichnet. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass Feuerwehrmänner die Arbeit bei einem Einsatz verlassen können.
Bei Alarm ist die Arbeitshalle leer:
20 Mitarbeiter sind in der Tischlerei Wieser in Strassen beschäftigt. Wenn die Sirenen heulen und der Pieps ausgelöst wird, dann ist die Arbeitshalle auf einen Schlag leer. Denn fast alle Mitarbeiter sind bei der Feuerwehr und können alles Liegen und Stehen lassen, wenn es brennt, sagt Firmenchef Friedrich Wieser. Wenn Not am Mann sei, spiele Geld nicht die erste Rolle. Wichtig sei, dass geholfen werde, soviel Spielraum müsse sein.
Viele während der Woche auswärts:
Knapp 800 Einwohner hat Strassen, da ist beinahe jeder Mann bei der Feuerwehr. Aber unter der Woche sind viele auswärts zu Arbeit, da ist die Firma Wieser so etwas wie der ständige Notdienst, sagt Heinz Gollmeier, der Abschnittskommandant vom Osttiroler Oberland. Da müsse man auf die Leute zurückgreifen, die im Ort seien und die ausgebildet seien. Die Männer müssen ständig zur Fortbildung, Treffen und Bewerben. Da heißt es, die Urlaube der Florianijünger genau einzuteilen. Die Firma Wieser ist der feuerwehrfreundlichste Betrieb in Osttirol. Am Montag um 19.00 Uhr werden die Sieger aller Feuerwehrbezirke im Feuerwehrhaus Rum ausgezeichnet.
