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Erneut Unwetter über Österreich – Feuerwehren wieder im Dauereinsatz

Österreich: Schwere Unwetter sind auch am Freitag, 22. Juni 2007, über Österreich gezogen. Hagel, Stürme und schwere Regenschauer gingen nieder. Die Einsatzkräfte hatten vor allem in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich alle Hände voll zu tun.

Die Sicherung und Bergung von losen Ästen und Baumteilen zählte am Freitagabend zu den Hauptaufgaben der Wiener Feuerwehr. Mehrere Hauptverkehrsachsen mussten wegen Einsätzen kurz gesperrt werden. Die Autofahrer wurden während der Regenfälle aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren.
Von den Unwettern war auch Oberösterreich betroffen: Mehr als 200 Personen waren laut der Feuerwehr in den Bezirken Perg, Freistadt, Linz-Land und Steyr-Land im Einsatz. Sie befreiten vor allem im Donauraum und entlang der Westautobahn (A1) Stromleitungen und Straßen von umgestürzten Bäumen und pumpten Keller aus.
In Oberösterreich hat sich die Situation laut den Einsatzkräften bis zum frühen Abend jedoch wieder beruhigt. Es gab vorerst keine Meldungen, dass die neuerlichen Unwetter in den betroffenen Bundesländern Verletzte gefordert hätten.
In Niederösterreich machte sich die Unwetterfront massiv im Bezirk Amstetten bemerkbar, wo binnen kurzer Zeit 70 Notrufe bei der Feuerwehr eingingen. Auf der A1 gab es laut ÖAMTC zwischen Oed und St. Valentin Behinderungen, bei der Ausfahrt Haag stürzte eine Birke auf die Fahrbahn.
Insgesamt waren 271 Feuerwehren im Einsatz. Zahlreiche Feuerwehreinsätze wurden auch im Bezirk Melk notwendig. Im Raum Lilienfeld mussten mehrere umgeknickte Bäume von Verkehrswegen geräumt werden.

Österreichischer Rundfunk

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