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Bayern: Katastrophenalarm nach Unwetter-Überschwemmungen

Bayern (Deutschland): Nach schweren Unwettern ist in der Nacht auf den 22. Juli 2007 in den deutschen Landkreisen Forchheim und Erlangen in der zum deutschen Bundesland Bayern gehörenden Region Franken Katastrophenalarm ausgelöst worden.

Mehrere Gemeinden standen bis zu 1,50 Meter unter Wasser, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Eine 82 Jahre alte Frau ertrank in ihrer Kellerwohnung.

Besonders betroffen waren Langensendelbach und Effeltrich (Landkreis Forchheim). Aber auch Forchheim und andere umliegende Orte waren betroffen. Im Landkreis Erlangen entstanden die größten Schäden in den Orten Baiersdorf, Marloffstein und Spardorf. Alle Feuerwehren aus der Umgebung, das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz waren im Einsatz. Das THW setzte Boote ein, um vom Wasser eingeschlossene Menschen zu erreichen.

Hunderte Keller überschwemmt: Hunderte von Kellern liefen teilweise bis ins Erdgeschoss voll. Sie mussten von den Einsatzkräften ausgepumpt werden. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt. Auf der Autobahn 73 stand das Wasser 1,50 Meter hoch. Sie musste gesperrt werden. Mehrere hundert Menschen waren dort in ihren Autos vom Wasser eingeschlossen. Sie wurden aus ihren Fahrzeugen befreit.

Die Bahnlinie zwischen Erlangen und Bamberg wurde unterspült und musste komplett gesperrt werden. Das THW befreite 35 Menschen aus einem Zug im Baiersdorfer Bahnhof. Die evakuierten Menschen wurden in Turnhallen untergebracht. In großen Teilen der Gemeinde Baiersdorf fiel der Strom aus. Öltanks rissen sich los und schwammen im Wasser.

Österreichischer Rundfunk

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