Medien / Fotografen

USA: Berwerksunglück – Drei Helfer bei Rettungsaktion getötet!

USA: Drei Helfer starben am 16. August 2007, beim Versuch, die sechs verschütteten Bergleute zu erreichen durch eine Explosion. Sechs wurden verletzt.

Bei dem Versuch, verschüttete Bergleute in einer Mine im US-Bundesstaat Utah zu retten, sind drei Helfer ums Leben gekommen. Sechs weitere seien verletzt worden, wie CNN berichtet. Behörden gehen als Unfallursache von seismischen Aktivitäten aus, die eine Verpuffung ausgelöst hatten.Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, ein Stollen sei möglicherweise durch eine Bewegung im Berg zusammengebrochen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Drei Personen erlagen ihren Verletzungen.
Am 6. August 2007 waren in der Mine sechs Bergleute verschüttet worden. Seitdem haben Rettungsmannschaften alles versucht, die Arbeiter zu finden. Ob sie in rund 500 Meter Tiefe rund 6,5 Kilometer vom Eingang der Grube entfernt überlebt haben, ist unklar. Falls die sechs Bergleute den Einsturz überstanden haben, haben sie genug Nahrung, Wasser und Sauerstoff, um mehrere Tage lang zu überleben, wie das Unternehmen unmittelbar nach dem Unglück mitteilte.
Ein Gerät, das durch ein Bohrloch in einen Stollenabschnitt abgesenkt worden war, hatte Geräusche aufgefangen, wie der Mitinhaber der Kohlegrube bei Huntington, Bob Murray, in der Nacht auf Donnerstag mitteilte. Diese hatten den Anlass zur Hoffnung gegeben, dass die Bergleute noch leben.

Kurier

ORF-BERICHT:
Bei der fieberhaften Suche nach jenen sechs Bergarbeitern, die vor elf Tagen in einer Grube im US-Staat Utah verschüttet wurden, sind am Donnerstag drei Retter getötet worden. Sechs weitere Kollegen seien verletzt worden, als der Rettungsstollen einbrach, wie die Sprecherin der zuständigen Behörde von Utah mitteilte. Die mehr als 100 Rettungskräfte seien abgezogen worden. Unklar war zunächst, ob die Suche überhaupt wieder aufgenommen wird. Minenarbeiter sprachen von einer Bewegung im Berg, die den Zusammenbruch möglicherweise verursacht habe. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

In 500 Metern Tiefe: Am 6. August waren in der Mine sechs Bergleute verschüttet worden. Seitdem haben Rettungsmannschaften alles versucht, die Arbeiter zu finden. Ob sie in rund 500 Metern Tiefe etwa 6,5 Kilometer vom Eingang der Grube entfernt überlebt haben, ist unklar. Falls die sechs Bergleute den Einsturz überlebt haben, haben sie genug Nahrung, Wasser und Sauerstoff, um mehrere Tage lang zu überleben, hatte das Unternehmen unmittelbar nach dem Unglück mitgeteilt.

Hoffnung durch Geräusche: Vor dem Einsturz des Rettungsstollens hatten die Einsatzkräfte neue Hoffnung geschöpft. Ein Gerät, das durch ein Bohrloch in einen Stollenabschnitt abgesenkt wurde, fing Geräusche auf.
Allerdings war völlig unklar, ob es sich bei den etwa fünf Minuten andauernden rhythmischen Lauten um Lebenszeichen der Vermissten handelte oder um herabfallendes Gestein.
Die Geräusche wurden durch ein drittes Bohrloch aufgefangen, das am Mittwoch die Decke zu einem größeren Stollenabschnitt durchschlagen hatte, in den sich die Bergarbeiter geflüchtet haben könnten. Sie sind seit dem Einsturz von Stollenwänden am Montag vergangener Woche vermisst.

Lassing: Rettung nach neun Tagen: Das Bergwerksdrama in den USA weckt Erinnerungen an das Unglück im obersteirischen Lassing im Sommer 1998. Bei dem Grubenunglück, das am 17. Juli seinen Lauf nahm, handelt es sich um die größte Bergwerkskatastrophe der Zweiten Republik. Von den elf Verschütteten überlebte nur einer: Georg Hainzl, der als Erster verschüttet worden war und nach neuneinhalb Tagen aus seiner Gefangenschaft befreit wurde. Seine Kumpel, die ihm zu Hilfe eilten, konnten nicht gerettet werden.

Österreichischer Rundfunk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert