Oö: Großeinsatz nach Schäden durch Unwetter
Oberösterreich: Viel zu tun hatten die Feuerwehren Sonntagabends und -nachts (19. August 2007): Ein starkes Unwetter zog von Salzburg her über Oberösterreich und richtete in zahlreichen Bezirken große Schäden an. Auch Schneepflüge mussten ausrücken.
Das Unwetter – mit heftigem Regen, Gewitter und teilweise auch Hagel – brach um 18.30 Uhr los. Innerhalb weniger Stunden gingen in der Landeswarnzentrale der Feuerwehr in Linz 200 Notrufe ein. Häuser wurden überflutet, es gab auch zahlreiche Vermurungen auf den Straßen.
Auf der A9, der Pyhrnautobahn, bei Klaus brach durch den Hagel der gesamte Verkehr zusammen.
Auf der Autobahn wie auch auf der Bundesstraße zwischen Klaus und St. Pankraz kamen die Lenker nicht mehr vorwärts- die Hagelkörner standen zehn Zentimeter hoch, der Schneepflug musste ausrücken, um die Fahrbahnen wieder zu räumen.
Besonders betroffen waren neben dem Bezirk Kirchdorf die Bezirke Vöcklabruck, Gmunden, Linz-Land, Perg, Urfahr-Umgebung, sowie die Städte Wels und Steyr. Die Linzerinnen und Linzer hingegen blieben vom Unwetter so gut wie verschont.
Insgesamt waren in der Nacht 800 Feuerwehrleute im Einsatz – sie pumpten stundenlang die Keller aus und räumten die Straßen und Wege wieder frei. Die Einsätze konnten noch in der Nacht auf Montag beendet werden.
