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Bgld: Unheimliche Brandserie im Seewinkel

Apetlon (Bgld): In Apetlon sorgt eine unheimliche Brandserie für Angst unter der Bevölkerung. In den vergangenen Wochen musste die Feuerwehr ungewöhnlich oft ausrücken. Es wird befürchtet, dass ein Brandstifter am Werk ist.

Sirene heulte fast täglich: In den vergangenen Wochen heulte in der Gemeinde Apetlon (Bezirk Neusiedl am See)beinahe täglich die Sirene. Es brannten Stroh-, und Heuballen, Schilf und Wiesen. Ein Brandstifter dürfte sein Unwesen treiben, hieß es aus Apetlon. Er schlage meist dann zu, wenn keiner damit rechnet, meist in den Abendstunden oder wenn es bereits völlig finster ist. Und meistens wird gezündelt, wenn starker Wind weht.

Jüngster Fall: Dies war auch am vergangenen Freitag – 17. August 2007 – der Fall, als beinahe ein Pferdestall ein Raub der Flammen geworden wäre. Auf der trockenen Wise hinter dem Stall hatte es zu brennen begonnen. Die Ursache blieb ungeklärt. Der Stall, in dem acht Mutterstuten mit ihren Fohlen standen, konnte vor dem Feuer gerettet werden. „Die Feuerwehr hat den Brand in unwegsamen Gelände mit CO2-Löschern und Feuerpatschen bekämpft“, sagte Josef Tschida, Feuerwehrkommandant des Ortes.

Schwieriger Wassertransport: Insgesamt 15.000 Liter Wasser mussten die 20 Mann der Apetloner und 25 Mann der Illmitzer Feuerwehr zum Brandort bringen, denn Wasserleitungen gibt es bei Anwesen außerhalb des Ortgebietes nicht.
Immer wieder wurde die Apetloner Feuerwehr in den vergangenen Wochen zu den verschiedensten Bränden rund um die Nationalparkgemeinde gerufen, sagte Andreas Kohs, Bezirkspolizeikommandant von Neusiedl. .
„Man kann aufgrund der Fakten davon ausgehen, dass in Einzelfällen ein Brandstifter am Werk ist. Wir sind auf den Kommissar Zufall und auf die Zusammenarbeit mit Hinweisgebern aus der Bevölkerung angewiesen“, so Kohs.

Gefürchtete Flächenbrände: Immer wieder brennen Stroh-, und Heuballen und bergen große Gefahr, denn so mancher Flurbrand wuchs sich zu einem gefährlichen Flächenbrand aus. Bisher blieben Menschen aber von dem Feuern verschont.

ORF Burgenland

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