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Tirol/Bayern: Grenzüberschreitende Waldbrandübung in Erl

Erl (Tirol): Ziel der Übung am 12. Oktober 2007 war das „Beüben der länderübergreifenden Zusammenarbeit bei der Waldbrandbekämpfung und Vertiefung der Flugdienstausbildung“.´´

Zum ersten Mal haben Rettungskräfte aus dem Landkreis Rosenheim und aus dem Bezirk Kufstein einen grenzüberschreitenden koordinierten Waldbrandeinsatz simuliert. Ca 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Erl, Kufstein, Flughelfer des BFV Kufstein, das BF-Kommando Kufstein, die FF Schwaz als Flugstützpunktfeuerwehr und ein Hubschrauber der Firma Knaus auf Tiroler Seite, sowie Feuerwehren aus dem Landkreis Rosenheim und drei Hubschrauber aus Bayern haben daran teilgenommen.

Übungsannahme/Lage
Das Einsatzgebiet befindet sich teilweise auf Tiroler und teilweise auf bayerischer Seite. Es ist nur erschwert über Forststraßen erreichbar. Die Anfahrtswege auf beiden Seiten sind lang und schwierig.Nach einem Erkundungsflug mit einem Hubschrauber werden von den jeweiligen Einsatzleitungen die Feuerwehren und das notwendige Material zum Einsatzort hinbeordert bzw. hingeflogen. Der Waldbrand wird vom Boden und aus der Luft bekämpft. Die verschiedensten Löschsysteme für das Bodenpersonal und für die Hubschrauber werden dabei getestet. Da der Einsatz von zwei Seiten mit unterschiedlichen Funksystemen und Frequenzen durchgeführt wird, gilt es, auch diese Probleme zu meistern, um einen koordinierten Ablauf zustande zu bringen. Die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse wurden bereits bei der sofort angefügten Abschlussbesprechung analysiert. Als Übungsbeobachter waren Bezirkshauptmann Dr. Michael Berger und Bgm. Georg Aicher-Hechenberger aus Erl anwesend.

BFV Kufstein
FF Kufstein
FF Schwaz

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