Nö: Atemschutzübung auf dem Übungsgelände Strasshof
Strasshof (Nö): Während des sonntäglichen Feuerwehrdienstes am 14. Oktober 2007 wurde am neuen Übungsgelände eine Atemschutzübung durchgeführt. Vor allem für die neuen Atemschutzträger war das die Feuertaufe. Nun hieß es das Erlernte in die Praxis umzusetzen.
Natürlich hatten die Übungsbeobachter rund um die Lehrgruppe „Branddienst“ der Feuerwehr Strasshof wieder einiges an Verbesserungspotential entdeckt. Kurz nach der morgendlichen Besprechung im Feuerwehrhaus ging der virtuelle Alarm über einen Kellerbrand auf dem Gelände der ehemaligen Firma Maresch ein. Sofort machte sich das Rüstlöschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug zum Übungsort auf. Kurz danach folgte noch das Kleinlöschfahrzeug und das mit Übungsbeobachtern besetzte Kommandofahrzeug.

Lage beim Eintreffen am Übungsort:
Dichter Rauch drang aus den Kellerräumen. Die Situation war unklar, auch ob noch irgendwelche Menschen im Gefahrenbereich/Keller waren. Übungsbeobachter waren sowohl im brennenden Kellerraum als auch an der Oberfläche postiert, sodass ihnen kein Fehler entrinnen konnte.
Tätigkeiten am Übungsort:
Der von den Übungsbeobachtern auserkorrene Einsatzleiter ließ sofort drei Atemschutztrupps ausrüsten und beim Kleinlöschfahrzeug einen Atemschutzsammelplatz errichten. Der Rest der Mannschaft baute eine Zubringerleitung vom nächstgelegenen Hydrant zum Erstangriffsfahrzeug, dem Rüstlöschfahrzeug, auf. Kurze Zeit später betrat einer unserer jungen Atemschutztrupps die Kellerräume. Nach kurzer Zeit musste der erste Trupp den Rückzug antreten, weil es neue Erkenntnisse über Personen im Gefahrenbereich gab. Nun musste neben den reinen Löscharbeiten eine Menschenrettung durchgeführt werden.

Dies war die Aufgabe des zweiten Atemschutztrupps, der den Verunfallten bereits nach kurzer Zeit aus dem Keller brachte und den Brand löschte. Nach einer kurzen Übungsbesprechung wurden die gravierensten Fehler angesprochen und die Übung wiederholt. Kurze Zeit später brannte es bereits wieder im Keller. Beim zweiten Brand ging der Atemschutztrupp 3 zu aller erst ins Gebäude und konnte den Brand soweit eindämmen, dass der zweite Trupp nur noch Nachlöscharbeiten durchführen musste.
