Nö: 2 mal Chlorgasalarm und Verklausung in Gmünd
Gmünd (Nö): Am 10. November 2007 rückte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gmünd gleich zu mehreren Einsätzen aus. Um 00.30 Uhr wurde die FFG von der Leitstelle Florian Nö. unter dem Stichwort „Chlorgaswarnung Sole-Felsenbad“ alarmiert.
Nach wenigen Minuten rückten 5 Kameraden mit KDOF und TANK 1 zum Einsatzort aus, 7 KameradInnen besetzten die Feuerwehrzentrale. Die ebenfalls benachrichtigten Techniker des SFB konnten bei der Überprüfung der Anlage allerdings keine Ursache finden, nach kurzer Zeit konnte die Mannschaft somit wieder einrücken.
Nochmals Chlorgasalarm:Bereits um 01.41 Uhr kam der nächste Alarm, ausgelöst durch die Leitstelle Florian Nö.! Als Einsatzgrund wurde wieder eine Chlorgaswarnung angegeben ! Kurz nach der Alarmierung rückten 10 KameradInnen mit TANK 1 und SSTF zur angegebenen Adresse aus. Die Techniker des SFB waren noch vom vorhergehenden Einsatz im Objekt anwesend, auch diesmal konnte keine Ursache gefunden werden.
Um 06.30 Uhr rückte 1 Kamerad mit der TMB 27 aus.

Verklausung: Um 07.30 begann ein weiterer Einsatz, der bis 14.30 Uhr dauern sollte. Die Behörden – Bezirkshauptmannschaft Gmünd und Stadtgemeinde Gmünd – hatten das Bezirksfeuerwehrkommando ersucht, Einsatzkräfte und Geräte für die Beseitigung von Verklausungen im Verlauf der Lainsitz zur Verfügung zu stellen. 2 Züge der 5.KHD-Bereitschaft sowie die Freiwilligen Feuerwehren Gmünd-Eibenstein, Gmünd-Breitensee und Stadt Gmünd stellten sich dieser Aufgabe. Der Auftrag für die Feuerwehren Gmünd-Breitensee und Stadt Gmünd bestand in der Beseitigung von 3 Verklausungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von 2 Privatfahrzeugen (Traktor und Unimog) mit Seilwinden, da eine Zufahrt mit schweren Rüstfahrzeugen auf Grund des weichen Bodens in diesem Bereich nicht möglich war.

10 KameradInnen nahmen mit KLF, RF-ÖL, VF, KRF-S an diesem Einsatz teil, die Zille fand in einem anderen Bereich Verwendung. Unter Verwendung von Wathosen, Schwimmwesten, Kettensägen, Seilen, Anschlagmitteln und Seilwinden konnten mehrere Bäume aus dem Flussbett gezogen werden. Erschwert wurde der Einsatz durch das derzeit vorherrschende Schlechtwetter ( dichtes Schneetreiben ) und den morastigen Untergrund sowie die teilweise sehr starke Strömung der Lainsitz. Durch die Entfernung dieser teilweise sehr großen Bäume konnten die Strömungshindernisse weitgehend beseitigt werden, dies sollte sich bei einem neuerlich auftretenden Hochwasser positiv auf das Strömungsverhalten und den Rückstau des Wassers in Richtung Stadtgebiet auswirken.
