Wien: Küchenvollbrand in Wohnhaus im 7. Bezirk
Wien: Brandeinsatz für die Wiener Berufsfeuerwehr am 17. November 2007 um 11.33 Uhr in der Bernardgasse im 7. Bezirk. Aus bisher unbekannter Ursache war es zu einem Vollbrand in der Küche einer Wohnung gekommen.
Durch die Brandhitze war das Fenster in der Küche zum Lichthof geborsten und die Flammen schlugen bereits in diesen. Laut Angaben des Wohnungsinhabers hatte dieser die Wohnung kurzzeitig verlassen und weiters angegeben keine E-Geräte angeschalten bzw. eine Speise auf dem Herd stehen gelassen zu haben. Nachdem der Wohnungsinhaber zurückgekehrt war, stellte er beim Betreten der Wohnung fest, dass diese stark durch Brandrauch verqualmt war. Darauf hin flüchtete er ins Freie und alarmierte die Feuerwehr.
Der Zimmerbrand wurde mit einem Rohr/Atemschutz gelöscht. Das verrauchte Stiegenhaus wurde kontrolliert und durch Öffnen der Fenster belüftet. Im Zuge der Lüftungsmaßnahmen wurde eine Person aus einer anderen Wohnung mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Freie geleitet und an den Rettungsdienst übergeben. Bereits vor Ankunft der Feuerwehr war eine Person samt Kleinkind über das Stiegenhaus geflüchtet. Sämtliche Lüftungmaßnahmen wurden durch den Hochleistungslüfter unterstützt. Aufgrund der massiven Verrauchung des Stiegenhauses und Brandausbreitung über den Lichthof wurden sämtliche Wohneinheiten kontrolliert.
Die Gaszuleitung zur Brandwohnung wurde im Zuge des Einsatzes beim Sektionshahn im EG geschlossen. Die Wiengas sperrte den Gaszähler der Brandwohnung rot.
Über den gesamten Zeitraum des Einsatzes war der Straßenbahnverkehr der Linie 5 eingestellt. Einsatzende der Berufsfeuerwehr: 12.56 Uhr.
