Nö: Gasabfackelung in der OMV sorgte für Aufregung bei der Feuerwehr
Wien/Niederösterreich: Ein Feuerstrahl am nächtlichen Himmel über Schwechat und dem Süden von Wien sorgte in den Morgenstunden des 10. Dezember 2007 für helle Aufregung in der Bevölkerung. Kein Brand, sondern ein Routine-Abfackeln in der OMV-Raffinerie war der Grund.
Bevölkerung in heller Aufruhr: „Was Anrufe betrifft, war bei uns heute Nacht die Hölle los“, hieß es in der Früh von der Wiener Feuerwehr. Die Feuerwehr Mödling sei sogar drauf und dran gewesen auszurücken. Viele Anrufer hätten einen Großbrand im Bereich der Shopping-City-Süd befürchtet.
OMV-Sprecherin: Routinemäßiges Abfackeln: Doch laut OMV-Pressesprecherin Bettina Gneisz sind drei Hochfackeln in der Raffinerie Schwechat der grund für die Aufregung. Überschüssiges Gas aus der Äthylenanlage wird aus Sicherheitsgründen abgefackelt: Wenn eine Anlage heruntergefahren wird, wird dieses Gas eben nicht verwendet und wird eben abgebrannt, damit das Gas auf schnellstem Wege sozusagen beseitigt werden kann. Vielleicht ist es eine größere Menge, aber es ist sicherlich Routine.
Feuerwehr sei vorinformiert worden: Die Feuerwehr sei vorinformiert worden. Der Verbrennungsprozess wird sicherlich mehrere Stunden dauern.
