Sbg: Vier mutmaßliche Brandstifter im Pinzgau festgenommen
Salzburg: Salzburger Kriminalisten konnten eine Serie von 16 Bränden im Pinzgau und im angrenzenden Tirol aufklären. Drei junge Männer und eine junge Frau aus dem Pinzgau wurden als mutmaßliche Brandstifter ausgeforscht.
In den vergangenen zwei Jahren waren vor allem landwirtschaftliche Objekte Ziel von Brandstiftern. Verletzt wurde dabei glücklicher Weise niemand, der Sachschaden ist jedoch enorm. Ins Visier der Polizei gerieten nun vier junge Pinzgauer.
Verdächtige zwischen 17 und 19 Jahre alt: Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen 19-jährigen und zwei 17-jährige Burschen sowie ein 18-jähriges Mädchen aus dem Bezirk Zell am See. Der 19-jährige, sowie ein 17-jähriger Bursche sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
Die Verdächtigen gaben an, die Brandstiftungen zum Teil aus Langeweile verübt zu haben. Sie fuhren mit einem Auto ziellos im Bezirk Zell am See und im Gemeindegebiet Jochberg/Tirol umher und entschlossen sich spontan, bei geeignet erscheinenden Objekten Feuer zu legen.
Einer wollte Feuerwehren „prüfen“: Einer der Verdächtigen sagte zudem, er habe die Einsatztätigkeit der entsprechenden Feuerwehren beobachten wollen.
Rund eine Million Euro Sachschaden: Der durch die Brandlegungen entstandene Sachschaden beträgt rund eine Million Euro. Auf Grund vorliegender Personen- und Sachbeweise ordnete die Untersuchungsrichterin des Landesgerichts wegen Tatbegehungsgefahr die Festnahme der Verdächtigen an.
Nach ausführlichen Einvernahmen legten die Vier schließlich umfangreiche Geständnisse ab. Sie werden noch am Sonntag, 23. Dezember 2007, in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert.
