Wien: Starke Verqualmung durch Brandstiftung an Papiercontainer
Wien: Vermutlich infolge Brandstiftung wurde in der Nacht auf den 28. Dezember 2007 in der Speckbachergasse ein Papiercontainer im Eingangsbereich des betreffenden Objektes in Brand gesetzt…
… (laut Angaben der Hausbesorgerin ist der Containerstandplatz im Innenhof). Der Brand wurde mit einem Rohr unter schwerem Atemschutz vom RLF1 H abgelöscht. Das durch den Brand stark verrauchte Stiegenhaus wurde parallel dazu von drei Atemschutztrupps begangen und dieses durch Öffnen der Stiegenhausfenster belüftet. Durch den Umstand, dass im 1. , 2. und 3. Stock jeweils eine offenstehende Eingangstüre zu dreizehn Wohneinheiten besteht, kam es zu einer starken Verrauchung der Stichgänge. Der Zugang zu den Wohneinheiten in den angeführten Stockwerken führt jeweils durch eine Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum. Mittels Generalschlüssel der Hausbesorgerin konnten sämtliche Wohneinheiten kontrolliert und begangen werden, es wurde eine leichte Verrauchung festgestellt. Durch Öffnen der
Fenster wurden die Räumlichkeiten belüftet. Im Dachgeschoß befinden sich drei weitere Wohneinheiten, die durch den Brand verraucht wurden. Die betreffenden Wohnparteien waren anwesend und hatten die Räumlichleiten bereits durch Öffnen der Fenster belüftet. Die Lüftungsmaßnahmen wurden durch den elektrischen Hochleistungslüfter der Drehleiter unterstützt. Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.
Einsatzzeit der BF Wien: 1.43 Uhr bis 3.14 Uhr.
