Brand

Tirol: Brand einer Holzhütte unterhalb der A 13 in Innsbruck

Innsbruck (Tirol): Am 5. Jänner 2008 wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck um 16:55 Uhr zu einem Brand unterhalb der Autobahn A13 vor dem Bergiseltunnel gerufen. Die Berufsfeuerwehr (4 Fahrzeuge 15 Mann) und die FF Amras rückten zum Einsatzort aus.

Aus noch ungeklärter Ursache war es in einer Holzhütte ca. 100 m unterhalb des Bergiseltunnels der A13 auf der Südseite zu einem Brand gekommen. Die Meldung erfolgte vom Restaurant am Berg Isel mit einem unklaren Meldungsbild, wo genau der Brand sei. Nach der Erkundung begannen die Löscharbeiten. Aufgrund der Steilheit des Geländes und der Trockenheit des Waldes wurde die FF Amras mitalarmiert. Des Weiteren wurde über die Leitstelle die ÖBB benachrichtigt, da ca. 50 m von der Brandstelle entfernt die Brenner Einsenbahntrasse verläuft. Die ÖBB machten den Streckenabschnitt stromlos und unterbrach der Zugverkehr. Ein Fahrsteifen der Autobahn musste in diesem Bereich gesperrt werden, es kam aber zu keinen Behinderungen. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, und ein ausbreiten auf den restlichen Wald konnte verhindert werden. Die FF Amras unterstützte die Löscharbeiten und leuchtete die Einsatzstelle aus. Der Brandherd wurde nach Personen durchsucht, da seitens der Polizei gemeldet wurde, dass die Hütte in den Wintermonaten bewohnt sei, es wurden aber keine Personen vorgefunden. Nach Absprache mit der ÖBB wurden die Schienenwege nach „Brand aus“ wieder freigegeben. Die Brandermittlung der Polizei kam vor Ort und nahm die Erhebungen auf. Nach Beendigung der Löscharbeiten rückten die BF und die FF Amras von der Einsatzstelle ab.

Im Einsatz:
BF Innsbruck: 15 Mann, 4 Fahrzeuge
FF Amras: 28 Mann, 2 Fahrzeuge
Einsatzleiter: Branddirektor Mag Erwin Reichel

Berufsfeuerwehr Innsbruck

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