Oö: Personenrettung nach tödlichem Frontalzusammenstoß, B 129 – Wilhering
Wilhering (Oö): Die B 129 zwischen Wilherung und Linz war am Nachmittag des 5. Jänner 2008 Schauplatz eines folgenschweren Verkehrsunfalles, bei dem eine Frau…
… so schwer verletzt worden ist, dass sie später im Krankenhaus verstarb!
Der Lenker eines Autos war den vorliegenden Informationen nach aus unbekannter Ursache kurz vor einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Im Anschluss daran prallte er frontal gegen einen aus Richtung Linz kommenden Pkw, der mit einer Frau und ihrem 11-jährigen Sohn besetzt war.

Während der Sohn das Auto noch verlassen konnte, wurde die Mutter schwer in ihrem Unfallwrack eingeklemmt und dabei auch laut Medien lebensgefährlich verletzt. Während der rettungsdienstlichen Versorgung mit der Unterstützung des Teams des Rettungshubschraubers arbeiteten die alarmierten Feuerwehren Leonding und Wilhering mit hydraulischen Rettungsgeräten, um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Sie wurde nach ihrer Rettung mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort ist sie leider ihren Verletzungen erlegen.
Die B 129 war während der Rettungs- und Bergearbeiten komplett gesperrt.
ORF-Info:
Zwei Linzer Buben haben am Samstag ihre Mutter bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Eferdingerstraße (B 129) in Wilhering verloren. Die 41-jährige Frau ist am Samstagabend ihren schweren Verletzungen erlegen, die sie bei einem Frontalzusammenstoß erlitten hat. Ihr 11-jähriger Sohn konnte sich selbst aus dem Wrack befreien, er wurde weniger schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag. Ein 66-jähriger Pkw-Lenker aus Hinzenbach im Bezirk Eferding kam in einer Kurve plötzlich auf die falsche Fahrbahnseite. Der 66-Jährige und seine Gattin kamen mit zahlreichen Knochenbrüchen ins Unfall-Krankenhaus, beide sind operiert und stabil. Der verletzte 11-Jährige und sein 16-jähriger Bruder, der bei dem Unfall nicht beteiligt war, werden jetzt bei ihren Großeltern untergebracht. Bei dem tragischen Unfall ist auch der weiße Perser-Kater der Familie entwischt. Angehörige hielten es für tröstlich, wenn wenigstens der Kater „Mex“ wieder gefunden werden könnte.
