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Oö: Zusätzliche Leitschienen als Lebensretter

Oberösterreich: Auf Oberösterreichs Straßen sind 2007 insgesamt 147 Menschen ums Leben gekommen. Mit den Ursachen beschäftigen jetzt sich Experten der technischen Universität Graz gemeinsam mit der Verkehrsabteilung des Landes.

Unfalldatenbank gegen Gefahrenstellen: 147 Menschen sind im Vorjahr auf Oberösterreichs Straßen um Leben gekommen, acht mehr als im Vorjahr. Besonders zugenommen haben die tragischen Unfälle in den Bezirken Grieskirchen und Vöcklabruck. Eine neue Unfalldatenbank soll nun helfen, die Gefahrenstellen dort zu erkennen und dann zu entschärfen.

Detaillierte Rekonstruktionen: Ab sofort wird jeder tödliche Unfall bis ins kleinste Detail rekonstruiert. Die meisten tödlichen Unfälle passieren bei guten Fahrbahnverhältnissen und im eigenen Heimatbezirk, wo der Lenker die Straßen zu kennen glaubt, und unaufmerksam oder zu schnell unterwegs ist. Gegen Leichtsinn und Fahrfehler können Straßenbauer zwar wenig unternehmen, sehr wohl haben sie es aber in der Hand, Gefahrenstellen zu entschärfen.

Fehlende Leitschienen: Die Analyse von 600 tödlichen Unfällen ergab, dass durch fehlende Leitschienen sehr oft Gefahrenstellen entstehen. Diese Leitplanken fehlen an geraden und abschüssigen Straßenstücken und an Baumalleen, sagte Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider (SPÖ) im Interview mit dem ORF Oberösterreich. 40 bis 50 tödliche Unfälle könnte man durch neue Leitschienen vermeiden, so Haider.
Wie viele Kilometer zusätzlicher Leitschienen nötig sind, muss erst ausgerechnet werden.

Anschnallen! Für die eigene Sicherheit ist aber letztendlich jeder selbst verantwortlich. Der Gurt im immer noch der wichtigste Lebensretter.

ORF Oberösterreich

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