Technisch

Wien: Bauarbeiter durch einstürzende Mauer zur Gänze verschüttet

Wien (11. Bezirk): Im Zuge von Abbrucharbeiten war am Nachmittag des 3. März 2008 in der Hauffgasse ein Bauarbeiter in einer ca. 2×4 m groBen Künette von der angrenzenden Hintermauer des Kellers verschüttet worden.

Dabei wurde der Arbeiter von Mauerteilen und Erdreich zur Gänze begraben. Bei Ankunft der Feuerwehr Wien war der Verunfallte bereits bis zum Brustbereich von Kollegen frei gegraben worden. Die Person musste vom 2. RLF/LS teilweise händisch, teilweise mit Mauerkelle augegraben werden.

Da durch die teilweise eingestürzte, tragende Hintermauer ständige Einsturzgefahr bestand, wurde parallel zu den Befreiungstätigkeiten vom 2.RLF/S eine Notpölzung mittels zweier Pölzrohre, einer Schwerlaststütze und in weiterer Folge mit dem Abstützsystern Holmatro errichtet.

Nachdem der Verunfallte vollständig befreit wurde, konnte dieser mit dem Rettungsbrett (Spineboard) aus der Künette gehoben werden. Von dort wurde er durch den Kran der Baufirma mit der Rettungswanne aus der Baugrube gehoben und an den Rettungsdienst übergeben. Die Notpölzung blieb für die Dauer der Untersuchung durch das Arbeitsinspektorat bestehen. Nachdem parallel dazu von der Baufirma ein behelfsmäßiger Unterzug gebaut wurde, konnte die Notp8lzung abgebaut werden.

Die Einsatzstelle wurde nach Absicherung durch die Baufirma an diese übergeben. Weitere Veranlassungen werden durch das Arbeitsinspektorrat getroffen.
Einsatzzeit der Berufsfeuerwehr Wien: 13.39 Uhr bis 15.01 Uhr.

Berufsfeuerwehr Wien

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