Wien: Suizid-Gefährdeter in Sprungkissen aufgefangen & Straßenbahnunfall
Wien (10. Bezirk): Zu einer vorsorglichen Menschenrettung wurde die Berufsfeuerwehr Wien um 14.48 Uhr des 6. März 2008 in die Knöllgasse alarmiert. Bei Eintreffen der Wehr befand sich eine männliche Person…
… auf dem Fensterbrett eines gassenseitig gelegenen Fensters einer Wohnung und drohte, sich in die Tiefe zu stürzen. Als Erstmaßnahme wurde eine Absicherung durch Aufstellen des Sprungkissens durchgeführt. Die Person blickte jedoch laufend in das Wohnungsinnere, weshalb angenommen wurde, dass sich eine weitere Person in der Wohnung befinden musste. Die Person wurde nach Betreten der Wohnung von Feuerwehrbeamten angesprochen. Dabei wurde versucht, sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Trotz des Zuspruches stürzte sich der Mann in die Tiefe und fiel in das Sprungkissen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Verletzte erstversorgt. Bei Ankunft der Feuerwehr war die Eingangstüre offenstehend vorgefunden worden, in der Wohnung befand sich die Mutter der Person. Weitere Ermittlungen durch die Sicherheitswache. Während des Einsatzes war der Verkehr der Strassenbahnlinie 65 unterbrochen.
Einsatzende: 15.39 Uhr.
Personenrettung unter Straßenbahn:Aus derzeit unbekannter Ursache war im 18. Bezirk gegen 16.25 Uhr eine männliche Person von der Straßenbahnlinie 9 erfasst worden und unter dem Drehgestell mit eingeklemmten Fuß zu Liegen gekommen. Nach Stabilisierung durch den bei Ankunft der Feuerwehr bereits anwesenden Rettungsdienst wurde das Drehgestell mittels 2 RAK-Heber angehoben und die Person aus Ihrer Zwangslage befreit. Der Gleiskörper wurde mittels Kübelspritze gereinigt.
