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Deutschland: Gerangel zwischen Feuerwehr und Schwan rettet das Tier

Essen (Deutschland): Am Abend des 12. März 2008 hat die Besatzung der Feuerwache Kray einen Schwan eingefangen. Einem Jogger war der Vogel aufgefallen, das auf der Ackerfläche an der Hochfeldstraße saß. „Eigentlich untypisch für solch ein Tier“, dachte er sich auf seiner abendlichen Runde.

Nach Beendigung seiner sportlichen Aktivitäten kehrte er mit seiner Freundin und einem Stück Brot noch einmal zum Feld zurück. Der große weiße Vogel hockte noch immer dort und ließ sich sogar füttern. Die zwei gewannen den Eindruck, dass das Tier möglicherweise eine Verletzung am Fuß hatte. Sie kontaktierten einen Tierarzt in Altenessen. Der gab den Tipp, die Feuerwehr anzurufen, den Schwan fangen und in seine Praxis bringen zu lassen.

Er würde das Tier dann behandeln. Gesagt, getan. Mit dem Lichtmast vom Löschfahrzeug leuchteten die Rettungskräfte das Feld aus, fanden den Schwan – und nach kurzen Gerangel fand sich das Tier, sicher und warm verpackt in eine Wolldecke, auf der Wache wieder. Nach einem kleinen Imbiss ging es dann weiter zum Tierarzt. Diagnose: keine Verletzungen, aber schlechter Allgemeinzustand, stark geschwächt. Seit dem Morgen des 13. März 2008 befindet sich das Tier zum Aufpäppeln in der Gruga. Dort gibt’s ja „Kur vor Ort“.

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