Nö: Verkehrsunfall mit Todesfolge nach Verfolgungsjagd auf der A4 bei Schwechat
Schwechat (Nö): Am 06. April 2008 um 14:30 Uhr kam es auf der A4 Fahrtrichtung Osten zu einem schweren Verkehrsunfall. Aufgrund der Wucht des Anpralls an einem Brückenpfeiler entzündete sich der Kraftstoff…
… an den heißen Motorteilen. Der Lenker des Fahrzeuges wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Schwechat – Mitte, rückte um 14:32 Uhr mit dem Voraus,- Rüst und einem Tanklöschfahrzeug aus.

Beim Eintreffen an der Unfallstelle, war bereits die Betriebsfeuerwehr Flughafen anwesend und begann mit den Löscharbeiten, des in Brand stehenden Fahrzeuges. In weitere Folge trafen dann das ULFA, das ASP und das Kommando 3 an der Unfallstelle ein.

Die Maßnahmen der Feuerwehr Schwechat–Mitte bestanden darin, den Fahrer aus dem Fahrzeug mittels hydraulischen Rettungssatz zu bergen. Anschließend wurde der Mercedes mittels Seilwinde des ASP auf die Fahrbahn gezogen und in weiterer Folge mittels Kran auf die Ladefläche verschafft. Für den Lenker kam jedoch jede Hilfe zu spät, er verstarb im Unfallwrack. Die Mitglieder der Feuerwehr Schwechat–Mitte konnten um 16:00 Uhr wieder einrücken.
Eingesetzte Fahrzeuge:
Voraus: 3 Mann
SRF: 3 Mann
TLFA: 7 Mann
ULFA: 5 Mann
ASP: 2 Mann
KDO 3: 1 Mann
Bericht ORF-Niederösterreich:
Eine Verfolgungsjagd hat am Sonntag für einen Autodieb tödlich geendet. Der Mann wurde auf frischer Tat vom Besitzer ertappt und verfolgt. Auf der A4 in der Nähe von Schwechat kam es zu einem schweren Unfall, bei dem der Mann starb. Der Mann hatte das Fahrzeug auf einem Firmengelände in Wien-Erdberg entwendet und war geflüchtet, wobei offenbar der Besitzer in einem anderen Auto die Verfolgung aufgenommen hatte. Die wilde Fahrt des Verdächtigen endete mit einem Crash gegen einen Brückenpfeiler, wobei das gestohlene Auto in Flammen aufging. Kurz vor der Ausfahrt Flughafen dürfte der Flüchtende einen Reifenschaden gehabt haben, wobei er aber trotzdem mit nur noch drei funktionsfähigen Reifen in hoher Geschwindigkeit weiterfuhr, so die Autobahnpolizei. Bald danach krachte er gegen den Pfeiler. Der Mann wurde von der Feuerwehr geborgen, erlag aber noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Offenbar wurde der Firmentresor gestohlen. Wie die Wiener Kriminalpolizei erklärte, handelte es sich bei dem Fahrzeugdieb nach ersten Informationen um einen Ex-Mitarbeiter des Limousinenservice in Wien-Erdberg. Vom dortigen Firmengelände soll er das Auto mit einem gestohlenen Schlüssel entwendet haben. Er wurde allerdings vom Chef der Firma und dessen Sohn beobachtet. Sie nahmen mit einem anderen Auto die Verfolgung auf. Auch die Polizei verfolgte den Mann, bevor es zu dem schweren Unfall kam.
