Deutschland: Schleuderndes Unfallauto verletzte 16-jähriges Mädchen tödlich
Buxtehude (Deutschland): Am frühen Abend des 16. April 2008 kam es gegen 18:10 Uhr auf der Landesstraße 127 zwischen Buxtehude und Apensen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 16-jährige Fußgängerin so schwer verletzt wurde, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Ein 23-jähriger Fahrer eines Mitsubishi Carisma aus Sauensiek war mit seinem Fahrzeug aus Apensen kommend auf der L 127 in Richtung Buxtehude unterwegs, als er aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abkam. Er prallte im Grünstreifen gegen einen Straßenbaum, kam ins Schleudern und rutschte über den entlang der Straße verlaufenden Geh- und Radweg. Dort war zu dem Zeitpunkt eine 16-jährige Buxtehuderin zu Fuß unterwegs. Diese wurde von dem schleudernden Pkw erfasst, ca. 30 m durch die Luft geschleudert und blieb dann im Seitenraum liegen. Eine zufällig an der Unfallstelle vorbeikommende Ärztin leistete sofort Erste Hilfe, konnte der jungen Frau aber nicht mehr helfen, sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Der Mitsubishi prallte nach der Kollision mit der Fußgängerin im Seitenraum gegen einen Baum. Der 23-jährige Fahrer konnte sich zunächst noch schwer verletzt selbst aus dem völlig zerstörten Wrack befreien, musste dann aber nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum Buxtehude eingeliefert werden. Er wurde noch im Laufe des Abends ins Elbeklinikum nach Stade verlegt.

Kurz vor dem Unfall war zwischen Buxtehude und Apensen ein starker Hagelschauer niedergegangen, der die Fahrbahn mit einer Schneematschschicht überzogen hatte.
Ob diese extremen Straßenverhältnisse dazu beigetragen haben, dass der PKW von der Fahrbahn abkam, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes waren offensichtlich mehrere Autofahrer an der Unfallstelle vorbeigekommen und weitergefahren, ohne den Opfern Hilfe zu leisten. Neben drei Rettungswagen und dem Notarzt rückte noch die Feuerwehr Apensen mit 20 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an, um das verunfallte Fahrzeug zu sichern, die Unfallstelle zu räumen und die Polizei bei der Verkehrsregelung zu unterstützen. Die Landesstraße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet, es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Der Unfall ereignete sich nur ca. 500 m entfernt von der Stelle, an der am 29.03. vier junge Leute bei deinem nächtlichen Unfall ums Leben kamen (Bericht auf Fire-World).
