Oö: Explosion in Haibach/Donau: Haus liegt „in Schutt und Asche“

Haibach ob der Donau (Oö): Eine gewaltige Explosion hat am Donnerstag, 24. April 2008, kurz vor Mittag die Ortschaft Pühret in der Gemeinde Haibach ob der Donau erschüttert. Nach ersten Informationen dürfte ein Gastank explodiert sein.
Das Gebäude liege „in Schutt und Asche“. Es sei Alarmstufe 2 ausgelöst worden. Alle Feuerwehren der Umgebung seien bereits verständigt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Wochenendhaus bereits in Vollbrand, so der Eferdinger Bezirksfeuerwehrkommandant Hermann Sandmeier. Trümmer und Teile des Hauses würden 100 bis 150 Meter im Umkreis verstreut sein, so Sandmeier.

Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte gab es bei der Explosion keine Verletzen. Es habe sich bei dem Gebäude um eine Wochenendhaus eines Arztes gehandelt.
Feuerwehren im Einsatz:
Haibach ob der Donau, Aschach an der Donau, Haizing, Hartkirchen, Hilkering-Hachlham, Hinzenbach, Öd in Bergen und St. Agatha.

Bericht der Feuerwehr Hartkirchen:
Eine folgenschwere Explosion ereignete sich am späten Vormittag des 24. April 2008 in Pühret in der Nachbargemeinde Haibach ob der Donau.

In einem Wochenendhaus dürfte Gas ausgeströmt sein und sich entzündet haben. Bei der darauffolgenden Explosion wurde das Haus förmlich dem Erdboden gleichgemacht. Schwere Trümmerteile wurden dabei teilweise mehrere hundert Meter weit geschleudert.

Wie durch ein Wunder wurde dabei aber niemand verletzt, da das Haus zum Zeitpunkt des Unglücks leer war. Ein nahestehendes Haus wurde durch die Wucht der Explosion ebenfalls schwer beschädigt, aber auch hier gab es keine Verletzten.

Um 11:22 wurde die Alarmstufe 2 der Gemeinde Haibach ausgelöst, woraufhin auch alle 4 Wehren der Gemeinde Hartkirchen zum Einsatzort ausrückten. Da schnell klar war, dass es keine Verletzten und Opfer gab, bestand die primäre Aufgabe der etwa 100 anrückenden Feuerwehrleute darin, den brennenden Schuttberg zu löschen und das Nachbargebäude zu schützen.

Eine Aufgabe die wegen des vielen glimmenden Dämmmaterials gar nicht so einfach war. Seitens der Hartkirchner Wehren wurden dafür 2 Zubringleitungen mittels Tragkraftspritzen aus einem etwa 300m entfernten Tech gelegt und 5 Strahlrohre zum Einsatz gebracht.
Während die FF Haibach noch weiter im Einsatz stand, um die Brandursachenermittlung zu unterstützen und die letzten Brandherde abzulöschen, war für die 40 Mann der 4 Hartkirchen Feuerwehren um 15:00 Einsatzende und sie konnten wieder einrücken.
Ein genauer Bericht folgt im Oö. Feuerwehrmagazin Brennpunkt, Ausgabe 3.
ORF Oberösterreich
Freiw. Feuerwehr Haibach/Donau
Freiw. Feuerwehr Hartkirchen
