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USA: Buschbrände in Florida treiben Hunderte in die Flucht

Florida (USA): An der Atlantik-Küste von Florida breiten sich Wald- und Buschbrände rasant aus. Tausende Hektaren Land standen am Dienstag, 13. Mai 2008, in Flammen, etwa 50 Wohnhäuser wurden zerstört.

Mehr als 500 Familien wurden evakuiert, zwei Schulen vorsorglich geschlossen. Wind und Trockenheit fachten die Feuer immer weiter an. Die Gegend von Daytona Beach wurde zum Katastrophengebiet erklärt.

Die schwersten Verwüstungen gab es im Bezirk Brevard. Die grösste Feuerwand entwickelte sich im Umkreis der Stadt Malabar, wo bis Montagabend 1200 Hektaren Land in Flammen standen. Ein zehn Kilometer langes Stück der nahegelegenen Autobahn Interstate 95 wurde vorerst gesperrt. Bei mindestens einem der Feuer vermuteten die Behörden Brandstiftung als Ursache.

Neue Züricher Zeitung

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