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Oö: Wohnhausbrand in Linz forderte 17 Verletzte

Linz (Oö): 17 Bewohner eines vierstöckigen Wohnhauses in Linz sind in der Nacht auf Donnerstag, 22. Mai 2008, bei einem Brand verletzt worden. Das Feuer war in einem Wohnzimmer im ersten Obergeschoß ausgebrochen, wodurch, ist noch unklar.

Gegen 3.30 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Linzer Berufsfeuerwehr ein. Als die Einsatzkräfte zum Wohnhaus kamen, stand ein Wohnzimmer im ersten Stock bereits in Vollbrand, aus mehreren Fenstern im ersten und zweiten Stock schlugen Flammen. Das gesamte Gebäude war stark verraucht. Der Hausmeister hatte zuvor bereits versucht, das Feuer mittels Pulverfeuerlöscher einzudämmen, jedoch ohne Erfolg. Die meisten Bewohner befanden sich noch in ihren Wohnungen, sie konnten von der Feuerwehr über Leitern geborgen werden.

Schwierige Bergungsarbeiten: 17 Personen – darunter sechs Kinder – mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Linzer Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, da sich mehrere Kinder nicht von ihren Eltern trennen wollten und einige Bewohner, die aus dem Schlaf gerissen wurden, barfuß die Leiter heruntersteigen mussten.
Der Brand konnte anschließend rasch unter Kontrolle gebracht werden, der Schaden dürfte rund 80.000 Euro betragen. Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, war am Donnerstagvormittag noch unklar.

Update 23.05.2008, 12:10 Uhr:
Computerdefekt als Ursache für Großbrand
Ein technischer Defekt an einem Computer hat in der Nacht auf Donnerstag den Großbrand in einem vierstöckigen Wohnhaus in Linz ausgelöst.

ORF Oberösterreich

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