Nö: Einsatzübung im Kindergarten in Grafenberg
Grafenberg (Nö): Die siebzehn Kinder im Kindergarten Grafenberg sind in sicheren Händen! Das zeigte sich besonders wieder bei der Räumungsübung, welche der Feuerwehrunterabschnitt 7 im Mai 2008 unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Rainer Wittmann absolvierte.
Nach der telefonischen Alarmierung durch die Pädagogin, dass ein „Brand im Heizungskeller“ ausgebrochen sei, rückten vier Feuerwehren mit 26 Mann und 4 Fahrzeugen an, um sich gegen das Feuer zu wehren. In der Zwischenzeit wurden die Kinder bereits professionell evakuiert und in Sicherheit gebracht.
Um aber doch eine Schwierigkeit für die Einsatzkräfte darzustellen, blieb eine Betreuerin mit drei Kindern im Haus zurück und riefen laut um Hilfe.
Mit großer Umsicht und unter Einhaltung aller feuerwehrtechnischer Sicherheitsmassnahmen wurden die „Vermissten“ gerettet und der „Brandherd“ lokalisiert.
Besonderes Augenmerk wurde von den Rettern auf die realitätsnahe Besetzung der Fahrzeuge gelegt, da im Ernstfall auch nicht mit unermesslichen Kräften, während eines Wochentages, gerechnet werden kann.

Bürgermeister Albert Holluger zeigt sich sehr zufrieden mit dem Gesehenen und betont froh zu sein, dass es sich bei dem Kindergarten nur um ein ebenerdiges Gebäude handelt, da es hier jederzeit möglich sei eine Crashrettung der Kinder durch die vielen Fenster durchzuführen. Außerdem werde bei diesem Gebäude die feuerpolizeiliche Beschau penibel und genau durchgeführt. Auch das abgeklärte und richtige Handeln der Betreuernennen lobte Holluger in höchsten Tönen. Doch ist Vorbeugen und Üben in diesem Fall allemal besser als Retten und Löschen.
