Oö: Heftige Gewitter -> Rund 120 Wehren im Einsatz
Oberösterreich: Mit hunderten Blitzen und lautem Donner sind am Donnerstagabend, dem 3. Juli 2007, Gewitter über Oberösterreich hinweg gezogen. Am meisten Regen dürfte es in Bad Hall gegeben haben, dort stand der Stadtplatz unter Wasser.
Die Gewitterfront kam von Westen heran und begann mit heftigen Sturmböen, lautem Donnergrollen und zahlreichen Blitzen. Laut Messung des ALDIS Blitzortungssystems zuckten über Oberösterreich mit mehr als 1.500 die meisten Blitze im Bundesgebiet. Heftige Regenschauer folgten in fast allen Teilen des Landes.
Stadtplatz in Bad Hall unter Wasser: Am meisten Regen dürfte es laut aktuellen Zahlen in der Gegend von Bad Hall gegeben haben. Dort ergossen sich innerhalb weniger Stunden 42 Liter auf den Boden. Die Feuerwehren wurden zu zahlreichen Einsätzen gerufen, weil das Kanalsystem das Wasser nicht mehr aufnehmen konnte, sich die Kanaldeckel hoben und unter anderem den Stadtplatz unter Wasser setzten.
120 Feuerwehren im Einsatz: Im gesamten Land waren laut Landesfeuerwehrkommando 120 Feuerwehren mit rund 750 Mann im Einsatz. Meistens mussten umgestürzte Bäume von Straßen entfernt oder Keller ausgepumpt, sowie Vermurungen beseitigt werden.
Dach von Haus gerissen: Größeren Schaden hat das Gewitter in St. Johann am Walde (Bezirk Braunau) angerichtet. Dort wurde das Dach eines Hauses von Windböen weggerissen. In Pettenbach im Bezirk Kirchdorf konnten sechs Feuerwehren nach einem Blitzschlag einen Brand auf einem Bauernhof im Keim ersticken.
Beim Landes-Feuerwehrbewerb in Freistadt wurden drei Mannschaftszelte ebenfalls vom Winde verweht. Verletzte gab es in keinem Fall.
