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USA: Brände in Kalifornien -> Feuerwehr gewinnt Oberhand

Kalifornien (USA): Nach einem viertägigen Kampf gegen drei verheerende Buschfeuer hat die Feuerwehr in Südkalifornien am 17. November 2008 die Oberhand gewonnen. Bis zum Abend (Ortszeit) konnten die Flammen nahe Santa Barbara komplett eingedämmt werden.

Zwei weitere Brandherde am Nord- und Ostrand von Los Angeles waren zu zwei Drittel unter Kontrolle.

Bis zur Wochenmitte hoffen die Helfer, die letzten schwelenden Brandherde zu löschen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat am Montag, dem 17. November 2008, in Washington finanzielle Unterstützung für die Betroffenen beantragt. Mehr als 800 Häuser und 140 Quadratkilometer Land seien zerstört worden, teilte Schwarzenegger mit.

Es ist einfach alles weg: Tausende von Bewohnern, die vor den Flammen geflüchtet waren, sind am Montag in ihre Häuser zurückkehrt. Einige fanden nur ausgebrannte Ruinen vor. «Es ist unglaublich, es ist einfach alles weg», sagte der Schauspieler Christopher Lloyd («Zurück in die Zukunft») in der Sendung «Good Morning America». Seine elf Millionen Dollar teure Villa in dem Küstenort Montecito bei Santa Barbara ist bis auf die Grundmauern abgebrannt.

Von Menschen verursacht: Die Behörden vermuten, dass der Brand bei Santa Barbara von Menschen verursacht wurde, sagte ein Behördensprecher dem Sender CNN. Zunächst war aber unklar, ob es Brandstiftung oder ein Versehen war.

In Kalifornien sind großflächige Feuer keine Seltenheit. Vor einem Jahr hatten Dutzende von Bränden zwischen San Diego und Malibu den Süden Kaliforniens in ein Flammenmeer verwandelt. Zeitweise waren eine Million Menschen auf der Flucht. Die Flammen hatten mindestens 1500 Häuser zerstört.

Neue Züricher Zeitung

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