Indien: Dutzende Menschen in Überlandbus verbrannt
Indien: Bei einem Brand in einem Überlandbus in Nordindien sind 63 Menschen verbrannt. Die Nachrichtenagentur IANS meldete unter Berufung auf die Polizei, unter den Opfern des tragischen Unfalls im Staat Uttar Pradesh seien auch Kinder.
33 Passagiere seien verletzt worden. Der Bus habe Hindu-Pilger von der heiligen Stadt Mathura nach Sultanpur bringen wollen und sei aus zunächst ungeklärten Gründen in Brand geraten. Der Fahrer sei unverletzt entkommen und würde befragt. Augenzeugen hätten Funken am Heck des Busses beobachtet, bevor das Feuer ausgebrochen sei.
ORF-Bericht:
Bei einem Brand in einem Bus sind in Indien mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen – darunter auch acht Kinder. Wie die Polizei heute im nordindischen Unionsstaat Uttar Pradesh mitteilte, waren mehr als 100 Personen an Bord des Busses, der mit hinduistischen Pilgern besetzt war. Möglicherweise sei ein Reifen geplatzt oder eine Achse gebrochen. Die Funken hätten dann den Treibstofftank in Brand gesetzt. Der Bus überschlug sich und rutschte mehrere hundert Meter auf dem Dach über die Straße. Der Unfall hatte sich bereits gestern in der Nähe der Stadt Firozabad ereignet. Zunächst war von 20 Toten die Rede gewesen, letzten Angaben zufolge kamen jedoch mindestens 63 Menschen um. Der Bus hatte lediglich 52 Sitzplätze.
