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Oö: Hubrettungsfahrzeug-Beschaffungsprogramm für 2010 – 2012 für Oö

Linz (Oö): Das OÖ. Landes-Feuerwehrkommando, das Gemeinderessort des Landes Oberösterreich sowie die Standortgemeinden mit ihren Feuerwehren haben sich auf das neue Beschaffungsprogramm für Feuerwehr-Hubrettungsgeräte bis zum Jahr 2012 geeinigt.

Gemeinsames Ziel ist eine Flächendeckung bei den Stützpunkten für die Drehleitern und Teleskopmastbühnen zur Personenrettung aus mehrgeschossigen Gebäuden sowie für den gezielten Löschangriff im Brandfall.

Stützpunkt-Feuerwehren für Hubrettungsgeräte
Bereits jetzt bestehen per 12. Dezember 2008 folgende 37 Stützpunktfeuerwehren für Hubrettungsgeräte:

Bezirk Braunau:
Braunau am Inn

Bezirk Eferding:
Alkoven, Eferding

Bezirk Freistadt:
Freistadt

Bezirk Gmunden:
Bad Goisern, Bad Ischl, Altmünster, Gmunden, Steyrermühl

Bezirk Grieskirchen:
Grieskirchen

Bezirk Kirchdorf:
Kirchdorf an der Krems, Kremsmünster

Bezirk Linz-Land:
Enns, St. Florian-Markt, Leonding, Nettingsdorf, Traun

Bezirk Perg:
Mauthausen, Perg

Bezirk Ried:
Ried im Innkreis

Bezirk Rohrbach:
Rohrbach im Mühlkreis

Bezirk Schärding:
Schärding

Bezirk Steyr-Land:
Bad Hall

Bezirk Urfahr-Umgebung:
Gallneukirchen

Bezirk Vöcklabruck:
Frankenmarkt, Mondsee, Attnang, Vöcklabruck

Bezirk Wels-Land:
Stadl-Paura, Marchtrenk

Stadt Steyr:
Steyr (2)

Stadt Wels:
Wels (2)

Stadt Linz: Berufsfeuerwehr Linz (3)


Feuerwehr- Beschaffungsprogramm für mehr Sicherheit. Bis 2012 werden 10 Spezialfahrzeuge mit Gelenkbühnen zur Höhenrettung an Gebäuden an 9 weiteren Stützpunkt-Feuerwehren stationiert. Darauf habe sich Landesrat Josef Ackerl (links), Landesfeuerwehrkommandant Johann Huber (Mitte) und Feuerwehrlandesrat Dr. Josef Stockinger (rechts) geeinigt.

9 weitere Stützpunktfeuerwehren und 10 Spezialfeuerwehr-Fahrzeuge sind im Beschaffungsprogramm 2010 bis 2012 fixiert. Mit Hubrettungsgeräten werden ausgestattet:

Im Jahr 2010:
• Mattighofen (Bezirk Braunau)
• Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf)
• Engelhartszell (Bezirk Schärding)
• Sattledt (Bezirk Wels-Land)

Im Jahr 2011:
• Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung)
• Bad Kreuzen (Bezirk Perg)
• (Ersatzbeschaffung für Kremsmünster im Bezirk Kirchdorf)

Im Jahr 2012:
• Weyer (Bezirk Steyr-Land)
• Unterweißenbach (Bezirk Freistadt)
• Zwettl an der Rodl (Bezirk Urfahr-Umgebung)

Die Kosten je Hubrettungsgeräte betragen 600.000 Euro. In Summe werden 6 Millionen Euro bis zum Jahr 2012 im fixieren Hubrettungsbeschaffungs-Programm aufgewendet.


Übersicht über Hubrettungsgeräte der Oö. Feuerwehren inklusive der im Beschaffungsplan stehenden Fahrzeuge.
Karte in größerer Darstellung (PDF-File)

Der vereinbarte Finanzierungsschlüssel beträgt:
45 % Landes-Feuerwehrkommando
45 % Gemeinderessort
10 % Standortgemeinde und Feuerwehr
Für die Vollausstattung bestehen auf der Einsatz-Karte nur mehr kleine Lücken in den Bezirken Braunau, Schärding und Kirchdorf, die nach 2013 geschlossen werden.

Hubrettungsgeräte universell einsetzbar
Stützpunkt-Feuerwehren übernehmen Verantwortung

Die im Beschaffungsprogramm vorgesehene Hubrettungsgeräte und Gelenkbühnen sind universell einsetzbar. Die Feuerwehr-Spezialfahrzeuge dienen nicht nur dem vorbeugenden Brandschutz in Schulen, Altenheimen oder höheren Gebäuden, sondern ermöglichen im Einsatzfall rasche und sichere Hilfe:
• zur Personenrettung
• für den gezielten Löschangriff von oben
• für die technische Hilfe an hohen Gebäuden
Die vom Landesrechnungshof eingeforderte Stützpunkt-Idee im Oberösterreichischen Feuerwehrwesen ist in vielen Bereichen Realität und wird mit dem Hubrettungs-Beschaffungsprogramm weiter fortgeführt. Die Spezialfahrzeuge mit Feuerwehrleitern und Hebebühnen stehen jeweils über Gemeindegrenzen hinweg einer ganzen Region zur Verfügung.

„Der Dank gilt jenen Feuerwehren, die mit der Übernahme dieser Spezialfahrzeuge eine große Verantwortung übernehmen, weil für einen raschen und zielgerichteten Einsatz viel Schulung, handwerkliches Können sowie technisches Verständnis notwendig sind“, betonen Landesfeuerwehrkommandant Huber und Feuerwehrlandesrat Josef Stockinger.

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