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Ktn: Beim Einsatz bleibt die Arbeit liegen

Klagenfurt (Ktn): Der Kärntner Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschick fordert bundesweit einheitlich geregelte Steuervorteile für jene Firmen und Betriebe, die Feuerwehrleute beschäftigen. Die müssen ihre Arbeit beim Einsatz oft liegen lassen – ein Nachteil für die Betriebe.

Die 421 Feuerwehren in Kärnten sind heuer zu 16.500 Einsätzen von Heiligenblut bis Lavamünd ausgerückt. 20.000 Kärntner sind es, die neben ihrem Beruf auch bei der Feuerwehr. Im Ernstfall rücken sie zum Rüsthaus aus – was sich natürlich nachteilig auf den Hauptberuf auswirkt.

„Sind auf örtliche Betriebe angewiesen“
Landesfeuerwehrkommandant Meschik sagte dazu in Radio Kärnten: „Und vergessen wir nicht, dass ein Feuerwehrmann seine Fähigkeiten im Ernstfall auch in seinem Betrieb einsetzen kann. Durch die Arbeitsplatzsituation pendeln immer mehr Feuerwehrmänner zum Arbeitsplatz und es wird immer schwieriger, im Ernstfall genügend Helfer für die Einsätze zu bekommen. Wir sind hier auf die örtlichen Betriebsinhaber angewiesen, die die Leute beschäftigen und sie zum Einsatz gehen lassen, obwohl sich das nachteilig auf die Arbeit dort auswirkt“.

ORF Kärnten

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