Medien / Fotografen

Australien: Buschbrände bedrohen Sydney und Melbourne

Australien: Tausende freiwillige Helfer haben am 7. Februar 2009 im Südosten Australiens gegen Dutzende gefährliche Buschbrände gekämpft. Allein in New South Wales wüteten mindestens 40 Feuer, auch in den Staaten Victoria und South Australia fraßen sich die Flammen

An den östlichen Stadträndern Melbournes kämpften Feuerwehrleute, um einen Brand einzudämmen. Die Helfer wurden am Samstagmittag (Ortszeit) aber abgezogen. Die Lage sei zu gefährlich, erklärten die Behörden. Der Brand im Bunyip-Park hat bereits rund 165 Hektar Busch vernichtet. Bis die Bedingungen den Einsatz der Löschmannschaften am Boden wieder erlaubten, würden die Flammen lediglich aus der Luft bekämpft, sagte ein Behördensprecher.
Auch im zur Metropole Sydney gehörenden Naturschutzgebiet Lane Cove bemühten sich Helfer, ein Großfeuer in den Griff zu bekommen. Feuerwehrsprecher bezeichneten dieses Feuer als besonders besorgniserregend, weil das Gebiet unmittelbar an zahlreiche Wohnhäuser angrenzt.

Australien leidet zurzeit unter einer Hitzewelle. Im Staat New South Wales herrschen gebietsweise Temperaturen um 47 Grad. Auch in Sydney sind es über 40 Grad. Zahlreiche Menschen sind bereits an der Hitze gestorben. Die für das Wochenende erwarteten Bedingungen ähneltendenen von 1983, als 75 Menschen umkamen, mahnte der Wetterdienst. Er sagte wieder Temperaturen bis 47 Grad Celsius und heiße, trockene Winde voraus. Der Ministerpräsident von Victoria, John Brumby, rief die Menschen auf, in den Häusern zu bleiben. Die Gesundheitsbehörden bereiteten sich auf einen Anstieg der hitzebedingten Notfälle vor.

ORF News

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert