Ktn: Brand: Fünf Personen und Kleinkind gerettet
Klagenfurt (Ktn): Zu Bränden ist es am Mittwoch, 18. Februar 2009 im Wirtschaftsförderungsinstitut, sowie in einer Wohnung in Klagenfurt gekommen.
Insgesamt fünf Personen, darunter auch ein Kleinkind, wurden aus den Rauchschwaden gerettet.
Brandursache: Überhitztes Öl
Dramatische Szenen haben sich am Mittwochnachmittag bei dem Brand in einem Mehrparteienhaus in der Harbacherstraße abgespielt. Brandursache war überhitztes Öl in der Küche einer Wohnung, die groteils ausbrannte.
Gesamtes Stiegenhaus verraucht
Weitere Wohnungen wurden durch Verrußung in Mitleidenschaft gezogen. Robert Ratheiser, Einsatzleiter der Klagenfurter Berufsfeuerwehr, sagte am Mittwochabend gegenüber dem ORF Kärnten: „Die Problematik bestand darin, dass dann das gesamte Stiegenhaus – bis hinauf in das vierte Obergeschoß – verraucht war. Wir mussten die Bewohner bitten, vorerst am Balkon zu bleiben.“
Die Feuerwehr musste mit Drucklüftern vorgehen, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.
Fünf Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen
Aus den Rauchschwaden konnten schließlich fünf Personen und ein Kleinkind in Sicherheit gebracht werden. Sie alle hatten leichte Rauchgasvergiftungen erlitten und mussten von der Rettung zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Auch ein tierisches Opfer ist zu beklagen: „In der Wohnung wurde ein toter Hase gefunden“, so Ratheiser. Die Höhe des Sachschadens war vorerst nicht bekannt.
WIFI: 200 Personen in Sicherheit gebracht
Auch im Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) in Klagenfurt hat es am Mittwochvormittag gebrannt. Verletzt wurde niemand, aber rund 200 Beschäftigte und Kursteilnehmer mussten das Gebäude verlassen und während der Löscharbeiten im Freien warten.
Die Räumung des großen Technikzentrums hat gut funktioniert, niemand wurde von den Rauchschwaden beeinträchtigt. Den Brand hatte ein Kursleiter bemerkt, kurz darauf wurde Alarm ausgelöst.
Brandursache vorerst unklar
Das Feuer war nach Schweißarbeiten im zweiten Stock des Gebäudes ausgebrochen. Brandursache könnte eine Staubexplosion in der Filteranlage oder ein anderer technischer Defekt gewesen sein. Allerdings wurde die Anlage erst vor einer Woche vom TÜV überprüft.
Eine Werkstätte muss vorerst geschlossen bleiben. Die Höhe des Sachschadens war vorerst nicht bekannt.
Defekt in Selchkammer löste Großbrand aus
Ebenfalls in Klagenfurt ist in der Nacht auf Mittwoch ein etwa 100 Quadratmeter großes Carport abgebrannt. Die Polizei nimmt an, dass das Feuer in einer Selchkammer entstanden ist, die der Besitzer seit zwei Tagen in Betrieb hatte. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war nötig, um zu verhindern, dass sich das Feuer auf benachbarte Wohnhäuser ausbreitet. Verletzt wurde niemand.
