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Österreich: Schneedruckeinsätze fordern die Feuerwehren (Oö, Nö)

Werte Leser!
Aufgrund der zunehmenden Meldungen und Einsätze an Schneedruckeinsätzen wird per Abend des 24. Februar 2009 ein eigenes Thema dazu eröffnet und ein Überblick hier folgen. Die Nachricht wird je nach Einlangen von Nachrichten aktualisiert werden.

NIEDERÖSTERREICH:

Fast 1.000 Mitglieder der NÖ Freiwilligen Feuerwehren waren heute Dienstag, 24. Februar 2009, bis in die späten Abendstunden im Einsatz um im Süden und Südwesten Niederösterreichs der Schneemassen Herr zu werden. Zahlreiche Dächer in den Gemeinden Lunz am See, Göstling an der Ybbs, Annaberg, Puchenstuben und Lackenhof müssen weiterhin vor dem Einstürzen aufgrund des starken Schneedruckes bewahrt werden. Die Arbeiten gestalten sich weiterhin schwierig, da die Dächer von den freiwilligen Helfern zumeist Schaufel für Schaufel vom nassen Schnee befreit werden müssen. Den Freiwilligen Feuerwehren kommt dabei jedoch zu Gute, dass viele ihrer Mitglieder als Dachdecker, Maurer oder Zimmerer bereits berufliche Erfahrung beim Einsatz auf Hausdächern sammeln konnten.

Katastrophenhilfsdienstes der NÖ Feuerwehren: Die örtlichen Feuerwehren werden von ihren Kameradinnen und Kameraden aus ganz Niederösterreich unterstützt, die heute in sieben Zügen des Katastrophenhilfsdienstes der NÖ Feuerwehren zum Einsatz kamen. Auf diese Weise konnten innerhalb kürzester Zeit mehrere hundert freiwillige Helfer in die vom Schneechaos betroffenen Gebiete gebracht werden. Alle haben sie dabei entweder ihre Arbeitsstätte verlassen müssen oder ihre Freizeit geopfert. Manche sind etwa direkt von örtlichen Faschingsfeiern zum Katstrophenhilfsdienst eingerückt.

Haupteinsatzgebiete 24.2.2009:
Folgende Bezirke waren heute Haupteinsatzgebiet der NÖ Feuerwehren:
• Amstetten (St. Georgen/Reith, Ybbsitz, Oed, Opponitz)
• Scheibbs (Göstling, Lunz/See, Gaming, Lackenhof, Puchenstuben, St. Anton/Jeßnitz, Gresten-Land, Gresten)
• St. Pölten Land (Frankenfels, Schwarzenbach/Pielach, Loich)
• Lilienfeld (Annaberg)
• Neunkirchen (Schwarzau/Gebirge)
• Wiener Neustadt (Rohr/Gebirge)
Morgen 12 Züge des NÖ Katastrophenhilfsdienstes in den Schneegebieten
Ab heute Mitternacht wird mit Wetterbesserung gerechnet, ab morgen Mittwoch soll es auflockern. Neben den örtlichen freiwilligen Helfern werden dann bereits 12 Züge des NÖ Katastrophenhilfsdienstes in den Schneegebieten mit mehr als 700 Mann im Einsatz sein. Insgesamt werden somit mehr als 1.000 Mann eingesetzt. Ab Freitag wird mit weiteren Schneefällen gerechnet, bis zum Wochenende maximal 50 cm Neuschnee in den Nordstaulagen.

NÖ Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta sieht jedenfalls ausreichend Helfer vor Ort: „In den einzelnen Gemeinden sind genug Feuerwehrmitglieder im Einsatz, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Durch ihre Ausbildung in den Zivilberufen als Dachdecker oder Maurer haben sie zudem gelernt, sich entsprechend zu verhalten, um nicht selbst gefährdet zu werden. Hier zeigt sich einmal mehr die Stärke des Freiwilligensystems, das Angehörige aller Berufsgruppen zum gemeinsamen Helfen vereint!“

FF Sitzenberg beim Schneechaos im Raum Annaberg:
Der Katastrophenhilfsdienst des Bezirkes Tulln war heute mit über 100 Mann im Raum Annaberg (Bez. Lilienfeld) beim Schneechaos im Einsatz. Abfahrt beim FF Haus in Sitzenberg war um 05.30 Uhr. Die Feuerwehr war mit dem 1. Zug des 19. KHD unterwegs, um den Menschen zu Hilfe zu eilen. Schon bei der Anfahrt musste der KHD-Zug den ersten Einsatz bewältigen. Ein tschechischer Sattelschlepper blieb bei der Anfahrt zum Gscheit vor der Passhöhe hängen und blockierte den Verkehr. Schneeräumfahrzeuge und Feuerwehrautos konnten nicht mehr weiter. Kran Grossweikersdorf zwängte sich am Lkw vorbei und schleppte diesen bis zur Passhöhe.

Nun konnten der Einsatzort erreicht werden. Wo der lokale Krisenstab mit der Annaberger Bürgermeisterin Petra Zeh und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Helmut Warta an der Spitze bereits wartete. Nach einer Lagebesprechung wurden den einzelnen Feuerwehren die Einsatzobjekte zugeteilt. Jeder Einsatzmannschaft bekam einen einheimischen Feuerwehrmann zur Verfügung, der die Kräfte zu den einzelnen Objekten führte.

Der Tullner KHD-Zug wurde im Raum Annarotte und Lassingrotte eingeteilt. Das Abschaufeln erwies sich als sehr schweißtreibende Arbeit. Bei steileren Dächern wurden mittels Arbeitsleine die Schneeschicht oberhalb der Dachfläche abschnitten und so eine Dachlawine erzeugt. Die meist flacheren Dächer und Carboards mussten allerdings mühsam abschaufelt werden.

Gegen 18.30 Uhr wurde der Einsatz beendet und die Rückfahrt in den Heimatbezirk angetreten wo die KHD-Bereitschaft gegen 21 Uhr wieder eingetroffen ist.

FF Sitzenberg
Quelle: EBI Stefan Öllerer

KHD Einsatz im Bereich Schwarzenbach/Pielach
Am 25. Februar 2009 setzen sich frühmorgens zwei Züge der 17. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft und 2. Züge der 10. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft mit in Summe 250 Feuerwehrmitgliedern und 52 Fahrzeugen in Marsch, um im Pielachtal einsturzgefährdete Dächer vom Schnee zu räumen. Hauptaugemerk galt der Gemeinde Schwarzenbach an der Pielach, hier waren bereits am 23. rund 80 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk im Einsatz, um die am meisten gefährdeten Objekte von der Schneelast zu befreien. Nach weiteren Begutachtungen durch Statiker, Gemeinde und Bezirksfeuerwehrkommando wurden für den 25. Februar zwei weitere Züge der KHD-Bereitschaft St.Pölten angefordert.

Am 24. Februar wurden die Züge voralarmiert, genug Zeit um genügend Feuerwehrmitglieder zu finden, die bereit sind, einen Tag ihrer Freizeit zu opfern, um unentgeltlich in der Not zu helfen. Die KHD Bereitschaften werden aus allen Feuerwehren des Bezirkes befüllt, dies garantiert die vollständige Einsatzbereitschaft in den nicht betroffenen Gebieten, während schlagkräftige Feuerwehrkräfte im betroffenen Ort helfen können. Problem ist auch wiederum hierbei die Dienstfreistellung der im Einsatz befindlichen Personen, viele müssen sich extra Urlaub oder Zeitausgleich nehmen, um helfen zu dürfen.

In Schwarzenbach wurden die bis zu 2,5m hoch eingeschneiten 40 Häuser von Statikern als potentiell gefährdet eingestuften Häuser vom Schnee befreit. Mittels 5-Punkt Gurten gesicherte Feuerwehrmitglieder erklommen die vom Schneedruck belasteten Dächer und begannen die schwere körperliche Arbeit des Schneeabschaufelns mittels Schaufeln und Schneeräumgeräten. Haus um Haus wurde so abgeschaufelt. Am 24. Februar rettete die FF Schwarzenbach mit Unterstützung der FF Rabenstein-Tradigist eine in ihrem Haus eingeschlossene ältere Dame und bracht sie in Sicherheit.
Ebenfalls ist ein KHD Zug aus dem Bezirk St.Pölten im Bereich Loich im Einsatz, hier kam es am 24.2. zum Einsturz eines Stalles. Weiters ist ein KHD-Zug aus dem Bezirk Krems ist im Ort Frankenfels im Einsatz, hier wurde unter anderem die örtliche Schule vom Schnee geräumt.

Bezirks-Feuerwehrkommando St. Pölten

Resümee BFK Amstetten:
Von Sonntag, den 22. Februar, bis Mittwoch, den 25. Februar, standen insgesamt 405 Einsatzkräfte von der Katastrophenhilfsdiensteinheit aus dem Bezirk Amstetten im Einsatz, um die Dächer in St. Georgen am Reith und Kogelsbach von den massiven Neuschneemengen zu befreien.
Über 90 Objekte konnten durch den effizienten Einsatz der freiwilligen Feuerwehren von den Schneemengen befreit werden. Die Einsatzkräfte waren bei den Schaufelarbeiten auf den Dächern durch eine Kletterausrüstung gesichert und wurden dabei von Ladekränen unterstützt. In den Abendstunden konnte dann am Mittwoch, den 25. Februar, der Katastrophenhilfsdiensteinsatz erfolgreich beendet werden. Für das Wochenende wird weiterer Schneefall prognostiziert, die Einsatzkräfte stehen für einen weiteren Einsatz jederzeit auf Knopfdruck bereit.

Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten

Katastrophenhilfsdiensteinsatz der FF Muckendorf-Wipfing im Bezirk Scheibbs: Um die örtlichen Einsatzkräfte zu, unterstützen waren Einheiten des Katastrophenhilfsdienstes des Bez. Tulln ebenfalls im Schaufeleinsatz. Die Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Muckendorf Wipfing bekamen ihren Einsatzauftrag in Lunz am See, um dort Gebäude von den Schneelasten zu befreien.

Nach dem Eintreffen aller einberufenen Feuerwehren am ASFINAG Parkplatz bei Loosdorf fuhr man im Konvoi nach Lunz am See. In Lunz angekommen, wurden die Fahrzeugkommandanten vom KHD Kommando eingeteilt. Der Auftrag war, ein Anwesen am Knappenweg zu sichern. Beim Eintreffen am Einsatzort hat die 85-Jährige allein stehende Besitzerin die Helfer informiert, dass sie den Schneemassen nicht mehr Herr wird. Die Feuerwehrleute begannen mit den Räumarbeiten am älteren Gebäude, da durch das Alter der Bausubstanz ein Nachgeben des Dachstuhles dort am wahrscheinlichsten war.

Nach der Mittagspause wurde das Hauptgebäude gesichert. Bei dieser Aufgabe sind zwei Mitglieder der Lunzer Feuerwehr zur Seite gestanden.

Freiw. Feuerwehr Muckendorf-Wipfing

Katastrophenhilfeeinsatz der 14. Bereitschaft

In den frühen Morgenstunden des 25.02.2009 begaben sich, im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes, die beiden KHD-Züge 3/14 und 4/14, mit insgesamt 18 Fahrzeugen und 85 Mann/Frau, in den Bezirk Scheibbs. Die Einsatzörtlichkeit war die Gemeinde Göstling an der Ybbs.

Die primäre Aufgabe bestand darin, sämtliche Dächer von einsturzgefährdeten Gebäuden von den Schneelasten zu befreien. Die Feuerwehr Maria Enzersdorf unterstützte diesen wirkungsvollen Einsatz mit einem Fahrzeug (SRF) in der Besatzung 1:2 und konnte Ihre Aufgaben, in Zusammenarbeit mit der FF Weissenbach, bestens bewältigen.

FF Maria Enzersdorf
FF Weissenbach

Schneeeinsatz in Rohr im Gebirge am 28. Februar 2009

Am 28. Februar 2009 unterstützte die FF-Pernitz mit 6 Mann sowie weitere 4 Feuerwehren von 08.00 bis 14.00 Uhr die Kameraden der FF Rohr beim Abschaufeln von gefährdeten Hausdächern. Unter diesen war auch das Gemeindeamt und Teile des Kirchendaches.

Schmelzwasser ist hier bereits durch die Dachkonstruktion und in weitere Folge in die Sakristei gedrungen. Mit den vorhandenen Geräten war es jedoch nicht möglich, auf das Kirchendach zu kommen. Nach kurzer Lagerbesprechung wurde die FF Felixdorf um Unterstützung ersucht.

Mit der Teleskopmastbühne, die ca. eine Stunde später eintraf, konnte der wichtigste Teil der Schneelast sowohl von Hauptdach als auch vom darunterliegenden Vordach entfernt werden. Durch die gestiegene Temperatur und bei leichtem Regen hatte der Schnee einiges an Gewicht zugenommen.

Eingesetzte Kräfte:
FF Pernitz mit LF-A und 6 Mann
FF Neusiedl mit LF-A und 4 Mann
FF Oberpiesting mit Kommando und 3 Mann
FF Waidmannsfeld mit LF-A und 4 Mann
FF Gutenstein mit LF-A und 10 Mann

FF Pernitz

Unterstützung durch die 14. KHD Bereitschaft in Göstling

Die intensiven Schneefälle der letzten Tage führten zu einem Chaos im westlichen Niederösterreich. Um die Feuerwehreinsatzkräfte des Bezirkes Scheibbs zu unterstützen bzw. zu entlasten wurde am 25. Februar die KHD Bereitschaft aus dem Bezirk Mödling nach Göstling entsandt.

In dieser Wintersaison sind in der Region fast 4,5 Meter Schnee gefallen – unzählige Dächer von Gebäuden drohten daher unter den Schneemassen einzubrechen und dies stellte eine akute Gefährdung der Bevölkerung dar. Außerdem werden in den nächsten Tagen weitere Schneemengen in der Höhe von zirka 50 cm befürchtet.

Um 5 Uhr Früh formierten sich die 85 Mann und 18 Einsatzfahrzeuge, darunter die Sonderfahrzeuge Drehleiter Perchtoldsdorf, Steig und Logistik-Unimog Brunn am Gebirge, auf dem vereinbarten Treffpunkt in der Südstadt. Anschließend fuhren die beiden Züge der 14. KHD-Bereitschaft in die Krisenregion. Nach dem Eintreffen wurden die Kräfte in mehrere Einheiten unterteilt und begannen mit dem Abräumen der Schneemassen von den Dächern. Die Schneehöhe auf den Gebäudedächern betrug zwischen 70 und 220 cm!

Die Hauptziele des Einsatzes bestanden darin einsturzgefährdete Gebäude von den Schneemassen zu entlasten und für die morgen geplante Wiederaufnahme des Schulbetriebes den akut gefährdeten Schulweg zu sichern. Um dies zu erreichen mussten zahlreiche Schneeverwehungen entfernt werden. Die abgetragenen Schneemassen wurden durch die Einsatzkräfte aus dem Ort verbracht, da sich auf der Straße keine Möglichkeit mehr bot.

Alle auf Dächern eingesetzten Feuerwehrmänner waren über Höhenrettungsfahrzeuge bzw. Feuerwehrkräne gesichert. Teilweise wurden mittels Seilschnitten gezielt Dachlawinen abgelassen, was eine große Zeiteffizienz brachte.
An exponierten Stellen wo dies nicht möglich war, wurde mit Schneeschaufeln gearbeitet.

Diese Einsatzarbeiten fanden in teilweise extremen Höhen statt und stellten eine große körperliche Beanspruchung für die Feuerwehrmänner dar! Ein Kamerad aus dem Bezirk Mödling brach vermutlich auf Grund von körperlicher Überlastung zusammen und wurde zu dem örtlichen Gemeindearzt gebracht.

Die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bürgermeister, dem Alt-Kommandanten und den Feuerwehrkameraden aus dem Bezirk Scheibbs funktionierte hervorragend, berichtete der Einsatzleiter der 14. KHD-Bereitschaft HBI Karl Glasel.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde der Einsatz nach 16 Stunden beendet und die eingesetzten Feuerwehrkräfte konnten wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

BFKDO Mödling

OBERÖSTERREICH

Weitere 10 Schneedruckeinsätze für die FF Neukirchen
Wie bereits am Montag wurde die FF Neukirchen auch am Dienstag, den 24. Februar 2009, zu zahlreichen Schneedruckeinsätzen gerufen. Ab 07.30 Uhr standen die Einsatzkräfte im Einsatz. Es wurden Einsatzstellen am Grasberg, am Aurachberg, im Zöhrergraben und in der Bretterau mit der Unterstützung der FF Reindlmühl abgearbeitet.

Am Kollmannsberg wurden insgesamt 4 Dächer abgeschaufelt, auch dort waren die Kameraden der FF Reindlmühl eine hervorragende Unterstützung. Insgesamt waren von der FF Neukirchen 26 Kameraden im Einsatz. Der Umstand das am heutigen Faschingsdienstag einige Kameraden Urlaub hatten, um gemütlich den Faschingskehraus zu feiern, kam der Wehr sehr entgegen.

Mit den Einsatzfahrzeugen wurden insgesamt 80 km zurückgelegt. Auch für morgen Mittwoch sind wieder einige Einsätze geplant.
Freiw. Feuerwehr Neukirchen bei Altmünster(Oö)

3. Zug der 11. FuB Bereitschaft bei Schneedruckeinsätzen im Gemeindegebiet von Maria Neustift im Einsaz:
Seit nun mehr 5 Tagen steht die Feuerwehr Maria Neustift im Schneedruckeinsatz. Im gesamten Gemeindegebiet gilt es Dächer von den Schneemassen zu befreien. Um die Menge an Einsätzen zu bewältigen, wurde am Dienstagvormittag, 25. Februar 2009, die weiteren Feuerwehren der Gemeinde Maria Neustift – Moosgraben, Sulzbach und Hofberg – nachalarmiert.

Des weiteren wurde der dritte Zug der Feuer- Lösch- und Bergebereitschaft des Bezirkes Steyr – Land angefordert und stand von 15:00 bis 21:30 Uhr im Gemeindegebiet im Einsatz.
Am Dienstag wurde bei 28 Objekten mit 105 Mann von den Feuerwehren der Gemeinde Maria Neustift sowie aus Pfarrkirchen, Rohr, Bad Hall, Steinersdorf, Adlwang und Wolfern die Dächer vom Schnee befreit.

Am Mittwoch, 25.2.2009, sind wieder 40 Mann aus Maria Neustift und von Feuerwehren aus dem Bezirk Linz – Land bei momentan 17 Objekten im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Maria Neustift

Feuerwehren kämpfen gegen Schneemassen:
30 Feuerwehren stehen derzeit im ganzen Land im Einsatz, um Dächer vom schweren Schnee zu befreien. Besonders viel zu tun gibt es im Bezirk Kirchdorf und im Bezirk Steyr-Land.

In Laussa unterstützen heute 130 Feuerwehrleute aus dem Zentralraum die örtlichen Einsatzkräfte beim Abschaufeln von Bauernhöfen.

Probleme gibt es auch bei einer Funk-Relais-Station der Einsatzkräfte am Spering-Berg im Bezirk Kirchdorf. Das Relais, das die Funk-Kommunikation sicherstellt, hat wegen des vielen Schnees keine Stromversorgung mehr. Das Bundesheer muss deshalb zu Mittag einen Generator mit einem Hubschrauber einfliegen.

Schneedruck-Einsätze FF Kirchdorf:
Nach den tagelangen Schneefällen wurde die Feuerwehr der Stadt Kirchdorf am 24. u. 25.02.2009 zum Scheedruckeinsatz gerufen. Zu Beginn ging es mit der Drehleiter nach Oberwang. Dort wurde mit Hilfe des Schneeschildes ein Bauernhof vom Schnee befreit.

Im Anschluss fuhren die Kirchdorfer weiter nach Rosenau am Hengstpass. Hier wurden mehrere Wirtschaftsgebäude und das Gemeindeamt ab geschaufelt. Am 25.02.2009 wurden dann noch in Oberschlierbach Dächer ab geschaufelt.
Einsatzleiter: BI Martin Russmayer

FF Kirchdorf an der Krems

37 Dächer in Rosenau abgeräumt:
Der Feuerwehr Rosenau hat jetzt schon 37 Dächer von der Schneemasse befreit. Feuerwehrkommandant Günther Mateyka und Baumeister Roland Kretschmer inspizierten die Häuser, die auch 2006 gefährdet waren.

Nach der Begutachtung wurden die Florianer aus Vorderstoder, Windischgarten und Kirchdorf/Krems zu diese Objekten geschickt, um mit Leitern und Schneehexen die Dächer von der Schneelast zu befreien. Wo es für die Mannschaft gefährlich war, wurde der Drehleiter der Feuerwehr Kirchdorf/Krems mit dem Schneeschild eingesetzt.

Jack Haijes Fotos

LINKS:
Landes-Feuerwehrverband Niederösterreich

Auszug von vorangehenden Einzelmeldungen
Schneedruckeinsatz in Lunz am See(Nö)
Rückblick auf 2 Tage KAT-Einsatz (Bez. Amstetten)
Schneedruckeinsatz in St. Georgen/Reith (Nö)
Schneedruckeinsatz in Rosenau (Oö)
Schneedruckeinsatz in Neukirchen bei Altmünster(Oö)

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