Bayern: Heißwasserleitung platzte -> Zwei Personen erlitten Verbrühungen

München (Bayern): Um 02.56 Uhr des 8. März 2009 wurden Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing zu einem Wasserschaden in die Belgradstraße alarmiert. In der 85 m² großen Wohnung im zweiten Obergeschoss trafen sie auf ein ungeahntes Bild mit ungewöhnlich schweren Ausmaßen.
Von einem Heizkörper im Bad hatten sich die Verbindungsmuffen gelöst und das heiße Wasser strömte in die Wohnung. Der 38-jährige Wohnungsinhaber und seine 39-jährige Frau hatten bei dem Versuch den Schaden zu begrenzen schwerste Brand- und Verbrühungsverletzungen im Bereich der Beine und des Rumpfes erlitten.

Notärzte versorgten die Beiden und transportierten sie auf eine Intensivstation für Schwerbrandverletzte. Glücklicherweise waren die drei Kinder beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch im Bett und unverletzt. Sie wurden ohne Schaden aus der Wohnung gebracht und verbringen die nächsten Tage bei Bekannten der Familie.
Nach insgesamt eineinhalb Stunden war die Wohnung vom Wasser befreit, die Heizung wurde von der Feuerwehr außer Betrieb genommen. Um die Reparatur des Heizkörpers kümmerten sich noch am frühen Morgen die Haustechniker. Der Sachschaden bewegt sich – aus Sicht der Feuerwehr – im Bereich um die 20.000 Euro.
