Nö: Wissenstest für über 400 JFM im Bezirk St. Pölten
St. Pölten (Nö): Am 29. März 2009 fand in der Feuerwehrzentrale St.Pölten der Wissenstest der Feuerwehrjugend des Bezirkes statt. Eifrig lernten die Feuerwehrjugendmitglieder in den letzten Wochen für diese Überprüfung ihres theoretischen und praktischen Wissensstandes.
Mit den 112 Betreuern der zum Wissenstest angetretenen Feuerwehrjugendmitgliedern und dem Bewerterstab bevölkerten über 560 Menschen die St. Pöltner Feuerwehrzentrale am Sonntag Vormittag. Stolz auf die Hohe Teilnehmeranzahl von 404 Personen waren Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Bezirkssachbearbeiter für die Feuerwehrjugend Hans-Rudi Schönbäck.
Die Veranstaltung am 29. März teilt sich grob in das Wissenstestspiel für die 10- und 11-jährigen und den Wissenstest für die 12-15 Jährigen auf. Beim Wissenstestspiel wird zuerst ein Testblatt mit Fragen im Multiple-Choice-Verfahren gelöst. Anschließend wird dem Alter entsprechend das Verhalten im Notfall erklärt. In der Stufe Silber kommt zusätzlich ein gestelltes Notrufgespräch zur Aufgabenstellung dazu. Hier muss das Mitglied der Feuerwehrjugend anhand von Kärtchen zuerst die Sirenensignale zuordnen und anschließend einen Brand melden. Dinge, die jeden Tag im realen Leben passieren können und somit auch praktische Anwendung finden.

Die 12-15 jährigen müssen ebenfalls als erste Aufgabe ein Testblatt mit 10 Fragen beantworten. Anschließend ging es quer durch die Feuerwehrzentrale, um verschiedene Aufgaben zu lösen. Neben dem Erkennen aller bei der Feuerwehr üblichen Dienstgrade müssen Knoten geknüpft werden, hier werden 2 gezogen und mindestens einer muss richtig ohne Hilfe angefertigt werden. Ebenfalls zu den Aufgabengebieten zählt das Erkennen und Erklären von Geräten für den Brand- bzw. technischen Feuerwehreinsatz. Je nach Stufe des Wissenstests – Bronze, Silber oder Gold – variiert die Aufgabenstellung zwischen Bezeichnung des Gerätes und praktischer Handhabung eben dieser.

Besonders spannend für die Angehörigen der Feuerwehrjugend ist die Station Kleinlöschgeräte, dürfen doch die um die Stufe Gold angetretenen Teilnehmer praktisch einen kontrollierten Kleinbrand mit einem Feuerlöscher bekämpfen.
Durch die fundierte Ausbildung und die gewissenhafte Vorbereitung aller angetreten Feuerwehrjugendmitglieder durch die Feuerwehrjugendführer wurde von allen Teilnehmern das Ziel erreicht und alle konnten ihre Abzeichen in Empfang nehmen.
