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Italien: Erdbeben -> Junge Frau nach 42 Stunden aus Trümmern gerettet

Italien: 42 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben in Italien ist Medienberichten zufolge eine Frau lebend aus den Trümmern geborgen worden. Das Erdbeben von Montag Früh, 6. April 2009, hat inzwischen mehr als 200 Todesopfer gefordert

Die junge Frau sei bei Bewusstsein und habe während der Rettungsaktion in L’Aquila mit den Feuerwehrleuten gesprochen, berichteten die Nachrichtenagenturen ANSA und Apcom am Dienstag, 7. April 2009. Sie war demnach mit einem Bein unter Mauerwerk eingeklemmt, lag jedoch geschützt in einem Hohlraum unter eingestürzten Betonpfeilern. Das Beben in der Nacht zum Montag hat nach offiziellen Angaben 207 Menschen das Leben gekostet. ANSA berichtete von fast 230 Todesopfern.

Schwere Nachbeben: Bei einem schweren Nachbeben mit dem Epizentrum in der mittelitalienischen Region Abruzzen ist am Dienstagabend ein Mensch ums Leben gekommen.Weitere Gebäude stürzten in der von dem Erdbeben am Montag stark beschädigten Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila ein, berichtete der Zivilschutz. Die Stadtmauern bröckelten und die Mobilfunkverbindungen waren schwer gestört. Die Stärke des Nachbebens betrug 5,3 laut Richter und wurde auch in Rom stark gespürt.

Verwüstete Region: Tod und Verwüstung hat das verheerende Erdbeben von Montag Früh in der mittelitalienischen Region Abruzzen hinterlassen. Die Bilanz des Erdstoßes am Montag wird immer dramatischer: Die Zahl der Todesopfer ist laut einer vorläufigen Bilanz auf 228 gestiegen, 15 Leichen müssen noch identifiziert werden,meldeten die Gesundheitsbehörden in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila. Die Zahl der Todesopfer werde weiterhin steigen. Weiters wurden 1.500 Verletzte registriert, 100. Ein weiterer Mensch ist Dienstag Abend bei einem schweren Nachbeben ums Leben gekommen. Weitere Häuser sind eingestürzt

Wunder sind rar: Erfolgsmeldungen sind rar: Am Montag waren sechs Studenten aus den Trümmern lebend geborgen worden. Eine 98-Jährige wurde am Dienstag nach 30 Stunden vom Erdbeben lebend aus den Ruinen ihrer Wohnung geborgen. „Ich habe in der Zwischenzeit gehäkelt“, sagte sie. 17.000 Menschen sind obdachlos. Da es noch mehrere Nachbeben gegeben habe, appellierte Berlusconi an die Bevölkerung, nicht in ihre Wohnungen zurückzukehren. Der Premierminister lobte die 7.000 Personen, die als Helfer im Einsatz sind. Unermüdlich würden sie weiterhin nach Menschen unter den Trümmern suchen. Die Suchaktion soll bis Donnerstag fortgesetzt werden. Die Aktion wurde durch die Nachbeben erschwert, die auch am Dienstag wiederholt gemeldet wurden. Gesucht werden noch vier Jugendliche, die sich unter den Trümmern eines eingestürzten Studentenheims in L’Aquila befinden.

20 Zeltlager: Berlusconi betonte, dass bis Dienstagabend 20 Zeltlager aufgestellt werden sollen. Darin können 14.500 Menschen übernachten. Er dankte den Ländern, darunter Österreich, die der Regierung Hilfen angeboten haben. „Ich danke diesen Ländern für ihre Solidarität, doch sie brauchen uns nicht Hilfen zu schicken. Wir sind in der Lage, allein diese Krisensituation zu bewältigen“, so Berlusconi. Er versprach eine rasche Wiederaufbau der betroffenen Gebiete. „Die neuen Gebäuden müssen nach den modernsten Sicherheitsstandards errichtet werden, die für Gebiete mit hohem Erdbeben-Risiko notwendig sind“, versicherte Berlusconi.

Kleine Zeitung

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