Mix

Bgld: Herbert Krenn verteidigt auch 2009 den Titel „Toughest Firefighter“

Siegendorf (Bgld): Zum 6. Mal wurde am Wochenende des 16. / 17. Mai 2009 Hauptlöschmeister Herbert Krenn von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen österreichischer Staatsmeister beim „Toughest Firefighter Austria“ Bewerb.

70 „harte Jungs“ gingen am 16. Mai im burgenländischen Siegendorf an den Start.

Ein kleiner Auszug aus den 4 Stationen: Zweimal 80m B- Druckschläuche ausziehen, schwere Gewichte schleppen wie z.B. einen 80 kg Dummy über 100m tragen, in einer Hammerbox muss mit einem 5kg Hammer 100 Anschläge getätigt werden über eine 3m Wand klettern, zwei 25 kg Kanister in den 3. Stock tragen, Schläuche aufziehen und zum Schluss noch 10 Stockwerke nach oben laufen und diese Stationen werden mit Helm Schutzjacke und Atemschutzgerät am Rücken absolviert.

Am schnellsten war wieder der Steirer Herbert Krenn seine Zeit von 5 min 46 sec wurde von keinen der österreichischen bzw. starken ausländischen Teilnehmern unterboten so darf sich wie schon in den letzten sechs Jahren der amtierende Weltmeister erneut „Härtester Feuerwehrmann“ von Österreich nennen. „Durch eine Wadenverletzung, die in der letzten Woche wieder akut wurde, wollte ich eigentlich gar nicht an den Start gehen, doch beim Aufwärmen war der Schmerz nicht so schlimm und ich konnte voll durchstarten: so der frischgebackene Staatsmeister.

Das Krenn die „Härtesten“ sind beweißt nicht nur Herbert sondern auch sein Neffe Thomas, der 21 jährige konnte seine Leistung vom Vorjahr bestätigen und wurde erneut Vize- Staatsmeister und in der Gesamtwertung mit internationaler Beteiligung belegte er den hervorragenden 4. Rang.

„Diesmal war es gar nicht so leicht, den seid ich bei der WM Vierter wurde erwartet ein jeder von mir das ich vorne mitmische und das konnte ich diesmal auch bestätigen“: So der überglückliche Vize- Staatsmeister.

Dritter wurde der Tiroler Stefan Seelos von der FF Flauring.

Bericht der FF Kottingbrunn:
Mit den Worten „Arbeiten an der Leistungsgrenze“ ist der Bewerb um den härtesten Feuerwehrmann Österreichs wohl am besten und einfachsten zu beschreiben. Drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kottingbrunn stellten sich aber auch in diesem Jahr der Herausforderung. Ausdauer, Kondition und eine Menge Kraft waren gefragt, um das Ziel der einzelnen Stationen zu erreichen.

So mussten neben kiloschweren Schläuchen auch eine fast 80 kg schwere Puppe über eine Wegstrecke von 100 Metern transportiert werden. Als weiteres Kräfteraubendes Highlight kann wohl der Stockwerklauf angesehen werden. Hierbei müssen die Teilnehmer mit voller Atemschutzausrüstung in das 10. Stockwerk eines Hochhauses hinauflaufen und vorangehend noch zentnerschwere Schaummittelkanister über ein Hindernis befördern. Trotz der Strapazen konnten unsere Mitglieder mit äußerst guten Endergebnissen aufwarten und Plätze unter den „TOP 20“ erreichen.

Vor allem die persönliche körperliche Fitness unserer Mitglieder, die für den Erfolg im realen Einsatzleben einer Feuerwehr enorm wichtig ist, konnte hier eindrucksvoll aufgezeigt werden.

Teilgenommen hatten: Pischem Christopher, Rehrl Ralph und Fechner Martin

Freiw. Feuerwehr Kottingbrunn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert