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Oö: Spatenstich für Neubau im Oö. Landes-Feuerwehrverband

Älteste Feuerwehrschule Österreichs baut um bzw. neu! Die Oö. Landes-Feuerwehrschule mit Sitz in Linz ist die älteste Österreichs. Nach der Adaptierung eines geeigneten Objektes…

… am heutigen Standort wurde sie am 15. September 1929 eröffnet und seit 1932 immer wieder bauliche Veränderungen vorgenommen.

Zahn der Zeit nagt am Gebäude
Außerordentliche und einschneidende Veränderungen in den letzten 40 Jahren – nicht nur auf dem Gebiet des Brandschutzes, der technischen Hilfeleistung sowie des Katastrophenschutzes – verlangen auch im Bereich der Schule nach geänderten Lehr- und Lernmethoden.
Neuerungs- und bauliche Anpassungsbedürfnisse im Bereich
• der Ausbildung (Lehrsäle),
• der Atemschutzzentrale,
• des Katastrophenschutzes
• und auch die Verpflegungsstelle und der damit verbundenen Anlagen für die mehreren Tausend Kursteilnehmer jedes Jahr (2008 waren es im Zuge von 291 Lehrgängen 9.000!)
führten schon 2006 dazu, sich im Oö. Landes-Feuerwehrverband mit der Möglichkeit von Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen zu befassen.

Die Bau- und Einrichtungsmaßnahmen wurden von der Oö. Landes-Feuerwehrleitung nach den Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, aber auch der unbedingte Notwendigkeit festgelegt und in Zusammenarbeit mit der Oö. Landesregierung in die Praxis umgesetzt. Es kam zum Schluss, dass sich der Abriss des alten Gebäudeteils und der darauffolgende Neubau auch wirtschaftlich am besten rechnen würden.

12 Mio. Projekt mit Denkmalschutzauflagen
Nach einer ersten Vorprüfung wurde das Projekt den Vorgaben entsprechend geschrumpft, sodass es nun gemäß der hochbautechnischen Stellungnahme als sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig eingestuft wird. Auch die Vorgaben des Bundesdenkmalamtes, der den „turmartig in Erscheinung tretenden hohen Teil“ des Gebäudes und die im Speisesaal befindlichen Scraffitto-Darstellungen als erhaltenswürdig einstufte, werden eingehalten.

Die Oö. Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 27. April 2009 den Finanzierungsplan für den so genannten „Bauabschnitt 04“ beschlossen. Die Gesamtbaukosten von 12 Mio. Euro brutto werden vom Land Oberösterreich sowie aus Eigenmitteln des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes bestritten.

Spatenstich mit prominenter Beteiligung
Am Nachmittag des 16. Juni 2009 fand nunmehr mit viel Prominenz die Spatenstichfeier für das Projekt statt: Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landes-Feuerwehrreferent Dr. Josef Stockinger sowie Landes-Feuerwehrkommandant Johann Huber nahmen Spaten und Krampen (Spitzhacken) in die Hand, um den symbolischen Baubeginn zu setzen. Das Projekt soll jetzt nach Baubeginn bis zum April 2012 verwirklicht werden.

Adaptierungen begonnen
Bis zum tatsächlichen Abbruch des Altgebäudes werden noch einige Adaptierungsarbeiten erforderlich sein. Schlussendlich müssen wichtige Einrichtungen und Räumlichkeiten zumindest provisorisch auch während der Bauphase dem uneingeschränkten Kurs- und Arbeitsbetrieb zur Verfügung stehen. So müssen die Atemschutzzentrale sowie die gesamte Küche, Kantine und deren Zusatzräume, mehrere Lehrsäle und auch die Redaktion des Feuerwehrmagazins ‚Brennpunkt’ demnächst in alte Gebäudeteile umsiedeln und dort für zwei Jahre einen Übergangsbetrieb bestreiten.

Trainingsanzüge für „Olympiateilnehmer“
Ebenfalls am Nachmittag des 16. Juni 2009 wurden an die Teilnehmer der Mitte Juli in Ostrava in Tschechien stattfindenden internationalen Feuerwehrleistungs- und Feuerwehrjugendleistungsbewerbe Trainingsanzüge sowie Sporttaschen übergeben. Gesponsert wurden diese von der Energie AG. Generaldirektor DKFM Dr. Leo WINDTNER wünschte den Teilnehmern bereits heute viel Glück und hofft auf ein neuerliches Top-Ergebnis für (Ober-)Österreich.

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