Bayern: 15-Jährige mit Bein zwischen Felsblöcken eingeklemmt
Bayern: Einsatzkräfte von Bergwacht, Feuerwehr und Rettungsdienst haben am Mittwochnachmittag, dem 15. Juli 2009, eine 15-jährige Oberösterreicherin aus der Almbachklamm gerettet. Das Mädchen war beim Spielen ausgerutscht und mit einem Bein zwischen zwei Felsblöcken eingeklemmt worden.
Die Jugendliche hatte nach erster Einschätzung durch Notarzt und Rettungsassistenten Glück im Unglück und kam mit leichten Verletzungen davon.
Die junge Oberösterreicherin, die mit einer Wandergruppe im oberen Bereich der Almbachklamm unterwegs war, geriet beim Spielen am Bachufer kurz vor der Theresienklause mit einem Bein zwischen zwei Felsblöcke. Ihr Fuß wurde dabei so unglücklich eingeklemmt, dass sie sich selbst mit Unterstützung ihrer Begleiter nicht mehr befreien konnte. Ein Mitglied der Gruppe stieg daraufhin bis zur Kugelmühle ab und setzte einen Notruf ab. Die Rettungsleitstelle Traunstein alarmierte die Bergwacht Marktschellenberg, einen Notarzt und die Feuerwehren aus Berchtesgaden und Maria Gern.
Aufgrund der unklaren Lage ließ der Feuerwehr-Einsatzleiter zusätzlich die Feuerwehren aus Ettenberg und Marktschellenberg nachalarmieren. Während Notarzt und Bergwacht das Mädchen medizinisch versorgten, legte die Feuerwehr die Felsbrocken frei, die mit Hilfe von Brecheisen auseinander gedrückt wurden. Um 16.08 Uhr, also nur 33 Minuten nach der ersten Alarmierung, war das Mädchen befreit.
Spektakuläre Hubschrauber-Bergung aus der Klamm: Die junge Oberösterreicherin wurde im Bergrettungssack gesichert und per Rettungstau aus der Klamm geflogen: Der Pilot des nachgeforderten Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ setzte mit einem variablen Tau einen Bergwacht-Luftretter mit Bergrettungssack an der Einsatzstelle ab und flog Retter und Patientin im Anschluss zum Zwischenlandeplatz an der Kugelmühle, wo die junge Frau in den Hubschrauber umgelagert und danach zum Kreiskrankenhaus Berchtesgaden geflogen wurde. An der Rettungsaktion waren insgesamt rund 40 Helfer von Feuerwehr, Bergwacht und Rettungsdienst beteiligt.
