Deutschland: Acht Verletzte bei Großbrand in Chemiefabrik in Iserlohn
Iserlohn (Deutschland): Bei einem Großbrand in einer Chemiefabrik in Iserlohn im Sauerland sind acht Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Ein Arbeiter wurde am Morgen des 22. Juli 2009 noch vermisst, wie ein Feuerwehrsprecher am Brandort mitteilte.
Das Feuer war demnach aus zunächst ungeklärter Ursache kurz vor 02.00 Uhr in der Farben- und Lackfabrik ausgebrochen. Die Flammen griffen auf das Gelände eines benachbarten Armaturenherstellers und auf ein Wohnhaus über. Das Haus brannte aus, auch mehrere Autos wurden ein Raub der Flammen. Es enstand ein Millionenschaden.
Die Verletzten zogen sich dem Sprecher zufolge Rauchgasvergiftungen zu. Das Feuer in der Chemiefabrik war erst am Vormittag unter Kontrolle. Laut Feuerwehr gab es keine Hinweise, dass der Brand durch einen Blitzeinschlag entstanden sein könnte. In der Nacht waren schwere Gewitter über Teile Nordrhein-Westfalens gezogen.
