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Tirol: Drei Tote nach Unfall auf der A12

Hall (Tirol): Bei einem schweren Unfall auf der A12 Inntalautobahn bei Hall sind Sonntagfrüh, den 16. August 2009 drei Menschen ums Leben gekommen. Nur ein Kind der vierköpfigen Familie überlebte mit Verletzungen unbestimmten Grades.

Sekundenschlaf war vermutlich die Ursache
Die vierköpfige Familie aus Innsbruck war wahrscheinlich gerade auf dem Weg zurück aus dem Urlaub, als der Unfall passierte. Vermutlich durch Sekundenschlaf geriet der 43-jährige Vater auf den Ausfahrstreifen und prallte frontal auf den Beginn einer Lärmschutzwand. Das Auto wurde dabei förmlich zerrissen. Der Lenker, seine 40-jährige Frau und der 15-jährige Sohn hatten keine Chance – sie waren vermutlich auf der Stelle tot. Die elfjährige Tochter konnte sich nach ersten Aussagen der Einsatzkräfte selbst aus dem Wrack befreien, sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

Bergung der Opfer war sehr schwierig
Der Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Wattens, Wolfgang Müller, hat einen derartigen Unfall bisher noch nicht erlebt. „Der Motor war total an die Personen gepresst, und die Deformierung des Fahrzeuges machten die Bergung fast unmöglich“, so der Kommandant. Die ebenfalls geschockten Einsatzkräfte wurden noch in der Nacht durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

ORF Tirol

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