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Oö: Zwei Tote bei Brand in Attersee

Attersee (Oö): In der Ortschaft Altenberg am Attersee ist in der Nacht auf Mittwoch, dem 19. August 2009, ein Wohnhaus abgebrannt. Die Feuerwehr hat in den Trümmern des Hauses die Leichen eines Ehepaares gefunden. Vermutlich war dem Brand ein Streit der beiden vorangegangen.

Landeskriminalamt angefordert: Nachbarn alarmierten die Einsatzkräfte, da sie gegen 4.00 Uhr einen Feuerschein entdeckt hatten. Als die Feuerwehr am Unglücksort eintraf, stand das Haus bereits in Vollbrand. Mittlerweile konnte ‚Brand aus‘ gegeben werden, Atemschutztrupps kämpfen sich jedoch noch durch die dichten Rauchschwaden im Inneren des Hauses.

Genaue Hintergründe unklar: Ersten Informationen zufolge wurde eine tote Person am Balkon gefunden, die zweite dürfte sich noch im Haus befinden. Unklar ist, was sich genau zugetragen hat und wodurch der Brand entstanden ist. Bei den Toten dürfte es sich um ein Ehepaar mittleren Alters gehandelt haben. Da die Polizei das Landeskriminalamt anforderte, war der Brand möglicherweise kein Unglück

UPDATE PER 2. SEPTEMBER 2009:
Nach dem Feuer in Nußdorf am Attersee bringt nun die Obduktion Klarheit über die Todesursache des Ehepaares. Der 61-Jährige war laut Gerichtsmedizin schon Tage vor dem Brand in der Badewanne ertrunken.
Wilde Gerüchte waren nach dem Feuerdrama in Nußdorf kursiert. Sogar von einem möglichen Mordfall war die Rede. Solche Vermutungen sind jetzt vom Tisch. Die Obduktion hat gezeigt, dass der gehörlose Bootsbauer schon etwa zwei Tage vor dem Feuer in der Badewanne ausgerutscht und ertrunken sein dürfte. Laut Gerichtsmedizin deuten Verletzungen des Mannes auf einen solchen Sturz hin.
Die Witwe dürfte nach dem Tod ihres Mannes unter Schock gestanden sein. Sie verließ das Haus nicht und dürfte getrauert haben, bis es zu dem verheerenden Brand kam. Möglicherweise war die Frau mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen. Feuerwehrmänner fanden die 53-Jährige jedenfalls auf der Terasse. Sie war an den Rauchgasen erstickt.

ORF Oberösterreich
Picturenews
Martin Bäunard

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