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Brasilien: Großbrand in Elendsviertel in São Paulo -> 350 Familien obdachlos

São Paulo (Brasilien): Nach einem Großbrand in einem Elendsviertel in der brasilianischen Metropole São Paulo sind mehr als die Hälfte der dort lebenden Familien ohne Obdach. Rund 350 Familien verloren den Angaben der Feuerwehr zufolge ihre Häuser,…

… als das Viertel Diogo Pires im Westen der Stadt am Sonntagabend, 11. Oktober 2009, in Flammen stand. Insgesamt wohnen dort nach Behördenangaben 600 Familien.

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, dass insgesamt 26 Einheiten zu den Löscharbeiten mobilisiert worden seien. Das Feuer, das zeitweise auf eine nahe gelegene Chemiefabrik überzugreifen drohte, sei mittlerweile unter Kontrolle. Mindestens drei Menschen hätten Rauchvergiftungen erlitten. Die Brandursache war zunächst unbekannt. Diogo Pires wurde brasilianischen Medien zufolge seit dem Jahr 2000 bereits drei Mal von Großbränden heimgesucht.

Vormeldung:n einem Elendsviertel in der brasilianischen Stadt Sao Paulo ist am Sonntagabend ein gewaltiges Feuer ausgebrochen. Bewohner suchten auf Dächern Zuflucht vor den Flammen, die 20 Meter hoch loderten. Berichte über Todesopfer lagen zunächst nicht vor. Die Ursache des Brandes in dem von etwa 300 Familien bewohnten Slum Diogo Pires im Westen der größten Stadt Südamerikas war nach Angaben der Feuerwehr zunächst unklar.

«Die Flammen waren riesig», sagte eine Bewohnerin, Ana Paula Martiniano, dem Fernsehsender «Globo». «Die Leute haben geschrien und sind schnell aus dem Ort gelaufen.» Den Feuerwehrleuten gelang es, den Brand nach zwei Stunden auf eine Fläche von etwa einem Quadratkilometer einzudämmen. Auch ein Übergreifen auf angrenzende Industriegebäude konnte verhindert werden.

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ORF-BERICHT:

Ein Großbrand hat die Elendssiedlung Diogo Pires in der brasilianischen Metropole Sao Paulo in der Nacht auf Montag in kürzester Zeit in ein Flammenmeer verwandelt. Viele Menschen harrten auf den Dächern ihrer Häuser aus, umgeben von 20 Meter hohen Flammen. Die Bewohner des Slums hatten offenbar Glück im Unglück – es gab nur Berichte über Leichtverletzte. Zudem konnte ein Großaufgebot der Feuerwehr Schlimmeres verhindern: Neben der Siedlung befindet sich eine Chemiefabrik, auf die das Feuer überzugreifen drohte.

In einem Elendsviertel in der brasilianischen Metropole Sao Paulo ist am Sonntagabend ein gewaltiges Feuer ausgebrochen. Bewohner suchten auf Dächern Zuflucht vor den Flammen, die 20 Meter hoch loderten. Rund 350 Familien verloren laut den Feuerwehren ihr Zuhause. Insgesamt wohnen in Diogo Pires im Westen der Stadt laut Behördenangaben etwa 600 Familien. Wie durch ein Wunder könnte das Feuer keine Todesopfer gefordert haben. Die Behörden berichteten vorerst nur von drei Menschen, die Rauchgasvergiftungen erlitten hätten.

26 Feuerwehren im Großeinsatz: Ein Sprecher der Feuerwehr sagte in der Nacht auf Montag, dass insgesamt 26 Einheiten bei den Löscharbeiten im Einsatz waren. Das Feuer, das zeitweise auf eine nahe gelegene Chemiefabrik und ein anderes Wohnviertel überzugreifen drohte, sei mittlerweile unter Kontrolle.
Allein zwei Stunden hatten die Feuerwehren gebraucht, um den gegen 18.00 Uhr Ortszeit ausgebrochenen Brand auf eine Fläche von etwa einem Quadratkilometer einzudämmen. Diogo Pires wurde seit dem Jahr 2000 bereits dreimal von Großbränden heimgesucht.

„Die Leute haben geschrien“: „Die Flammen waren riesig“, sagte Ana Paula Martiniano, eine Bewohnerin des Slums, gegenüber dem Fernsehsender Globo. „Die Leute haben geschrien und sind schnell aus dem Ort gelaufen.“ Andere beteiligten sich an den Löscharbeiten.
Mit Gartenschläuchen und Kübeln voll Wasser versuchten zahlreiche Bewohner, die Flammen von ihren Häusern fernzuhalten. Die Brandursache war zunächst unbekannt. Erst in der letzten Woche waren Sao Paulo und Umgebung von verheerenden Unwettern heimgesucht worden.

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