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Nö: Wohnhausbrand -> Eingeschlossenen mit Wärmebildkamera lokalisiert

St. Pölten (Nö): Zu dramatischen Szenen ist es in der Nacht auf Dienstag, 13. Oktober 2009, in einem Wohnhaus in St. Pölten gekommen. Ein 10-jähriger Bub war vom Rauch eingeschlossen und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Das Kind blieb unverletzt.

Eine vergessene Kerze löste laut Polizei den Brand im Dachgeschoß des Hauses aus. Die Hausbewohnerin versuchte mit einem Gartenschlauch, die Flammen unter Kontrolle zu halten. Trotzdem war das Haus binnen kürzester Zeit komplett verraucht. Der 10-jährige Sohn der Frau war in seinem Zimmer vom Rauch eingeschlossen, eine Flucht unmöglich. Die Feuerwehrmänner kämpften sich mit Atemschutzmasken ausgerüstet bei äußerst schlechter Sicht Zentimeter für Zentimeter durch den dichten Rauch. Mithilfe einer Wärmebildkamera gelang es ihnen schließlich, den Buben zu finden. Er hatte sich in eine Decke gewickelt und an ein offenes Fenster gestellt, um atmen zu können. Das Kind hatte großes Glück – es blieb völlig unverletzt.

ORF Niederösterreich

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