Oö: Großübung im Eisenbahntunnel Edt/Lambach
Edt/Lambach (Oö): Ein in Brand geratener Eisenbahnwaggon im Kalvarienbergtunnel zwischen Edt und Lambach forderte am 17. Oktober 2009 die örtlichen Feuerwehren – zum Glück nur eine Übung! Grundsätzlich ist jedes Jahr eine Übung in diesem Tunnel der Westbahnstrecke vorgeschrieben,…
… jedoch fällt sie circa alle 3 Jahre etwas größer aus. Diesmal waren ungefähr 90 Männer und Frauen der Feuerwehren Edt-Winkling, Edt-Klaus, Lambach, dem Roten Kreuz, der Polizei und der ÖBB an der Abwicklung beteiligt.

Es galt, die Rettung aus einem in Brand geratenen Waggon durch Atemschutzträger aus dem Tunnel zu üben. Weiters wurden 2 Feuerwehrfahrzeuge auf den Rettungszug (2 Niederflurwaggons und ein Kesselwagen mit 50.000 l Löschwasser sowie ein Waggon zur Personenbeförderung „Tunnelshuttle“ sind ständig im Bahnhof Attnang bereitgestellt) der ÖBB verlagert und in den Tunnel eingefahren.

Zuletzt wurden noch sämtliche technische Geräte (z.B.: Spreizer und Schere) an dem Eisenbahnwaggon getestet um eine Befreiung der Personen auch von außen zu ermöglichen.
Laut Übungsnachbesprechung an der neben hochrangigen Vertretern der ÖBB inklusive deren Einsatzleiter, auch die Führungskräfte alle beteiligten Blaulichtorganisationen sowie der Feuerwehr-Abschnittskommandant BR Gebhard König-Felleitner teilnahm, wurden sämtliche Übungsziele erreicht.
Es stellte sich jedoch heraus, dass die Fahrzeugverlagerung auf einen Eisenbahnwaggon grundsätzlich eine durchaus wirkungsvolle Sache ist, jedoch dies sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Kurzfristig ist sicher der Transport mittels händischen „Schiebewagen“ effektiver.
