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Deutschland: Gehbehinderter stirbt bei Feuer in Männerwohnheim

Hannover (Deutschland): Ein gehbehinderter Mann ist am Freitagmorgen, 23. Oktober 2009, bei einem Feuer in einem Männerwohnheim in Hannover ums Leben gekommen. Die Einzimmerwohnung des 45-Jährigen brannte vollständig aus.

Die Bewohner der benachbarten Wohnungen konnten gerettet werden, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 25 Kräften und 10 Fahrzeugen im Einsatz.

Ein Bewohner des Wohnheims im Stadtteil Vahrenwald hatte kurz nach 5.00 Uhr beim Zeitungholen entdeckt, dass aus der Tür seiner Nachbarwohnung Rauch drang. Durchs Außenfenster konnte er bereits Flammen in der Wohnung erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Erdgeschosswohnung in voller Ausdehnung. Auf den Hinweis des Nachbarn, dass sich der 45-jährige Gehbehinderte noch in seiner Wohnung aufhalten müsse, rückte die Feuerwehr sofort mit zwei Spezialtrupps vor. Mit einer Wärmebildkamera entdeckten sie den Mann und brachten ihn ins Freie. Ein Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. Andere Mieter des Hauses konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache ist bislang unbekannt, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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