Deutschland: Mann fuhr mit Pkw ungebremst ins Hafenbecken Wilhelmshaven -> tot

Wilhelmshaven (Deutschland): Am Montagmittag, 16. November 2009, kurz nach 11.30 Uhr, erreichten die Notrufzentralen von Polizei und Feuerwehr mehrere Anrufe, in denen mitgeteilt wurde, dass ein Pkw-Fahrer am Hannover-Kai in Wilhelmshaven ungebremst über die Kaimauer in das Hafenbecken gefahren sei.
Die Befragung der Zeugen vor Ort ergab, dass der blaue Kleinwagen mit sehr hoher Geschwindigkeit plötzlich auf das Kai – Gelände gerast sei und ohne die Geschwindigkeit zu verringern direkt hinter einem norwegischen Schiff ins Hafenbecken gestürzt sei. Sofort wurde mit alarmierten Tauchern der Berufsfeuerwehr und der Bundeswehr das Hafenbecken abgesucht.

Bei sehr schlechten Sicht von ca. 50 cm konnte das Fahrzeug zuerst nicht gefunden werden. Erst mit Hilfe eines ferngesteuerten U-Bootes des direkt davor am Hannover-Kai liegenden norwegischen Schiffes konnte das Auto ca. 40 Meter von der Kaimauer entfernt in 11 Metern Tiefe lokalisiert werden. Durch Taucher konnten dann Seile am Fahrzeug befestigt werden, an denen der Pkw durch den Kran eines Schiffes wieder an die Wasseroberfläche und in die Nähe der Kaimauer gezogen werden konnte.

Von dort wurde der Kleinwagen durch einen herbeigerufenen Kranwagen aus dem Wasser gezogen. Aus dem Pkw konnte der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer nur noch tot geborgen werden. Die polizeilichen Ermittlungen wurden noch vor Ort aufgenommen und dauern weiter an.

