Nö: Linienbus bei Verkehrsunfall umgestürzt -> Übung in Korneuburg

Korneuburg (Nö): Die Bergung von Schwerfahrzeugen nach Unfällen, insbesondere von Autobussen, stellt für die zuständigen Feuerwehren oftmals eine große Herausforderung dar.
Nur durch regelmäßige Übungen und Schulungen der Feuerwehrkräfte, können derartige Bergungen im Ernstfall rasch und sicher durchgeführt werden. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg übte eine solche „Schwere Bergung“ am 18.11.2009 auf dem Gelände des Kraftwerks Korneuburg. Übungsannahme war, dass ein Linienbus nach einem Verkehrsunfall auf der Fahrerseite zum Stillstand gekommen war. Es galt diesen, unter der Zuhilfenahme von Fahrzeugseilwinden und Hebekissen, aufzustellen.

Auf der „Dachseite“ setzten die Mannschaft des schweren Rüstfahrzeuges Hebekissen ein, um den Bus soweit anzuheben, bis die Räder mit dem Boden Kontakt hatten. Parallel dazu sicherte das 3. rüstfahrzeug das Fahrzeug im „Rückhaltezug“, um ein Kippen des Busses zu verhindern. Von der anderen Seite her wurde die Fahrzeugseilwinde des ersten Tanklöschfahrzeuges mittels Ketten am Rahmen des Busses angeschlagen. Durch diesen Zug erfolgte die Aufstellung des Linienbusses.

Als Übungsbeobachter war die Feuerwehrjugend Korneuburg anwesend, um den „Großen“ beim Arbeiten „über die Schulter“ blicken zu können. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg waren 23 Mitglieder der Aktivmannschaft von 18:30 bis 21:00 Uhr an dieser Übung beteiligt.
